Profil von Gaffer Strom (Gaffer Strom)
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| Aufrufe | 6112 |
| Mitglied seit | 04-08-08 |
| Zuletzt Online | 27-01-10 |
Vorstellung
| Ein paar eigene Worte: | |
| Ich bin ein weitgereister Schwabe, der halb in Frankreich und halb in Deutschland lebt, ein Alt-68er von der FU Berlin, stehe heute aber politisch nichts links, sondern eher so zwischen liberal und konservativ. Heute habe ich das Business-Hamsterrad hinter mir gelassen und verbringe meine Tage ganz easy. Gerne mag ich freies Schreiben, Filme sehen, den SPIEGEL oder ein Buch lesen, ins Theater und Galerien gehen, Internet, allein laufen im Hegnacher Wald, schwimmen im Meer, gut essen, trinken und mit Freunden reden, in der Weltgeschichte herumreisen mit meiner Frau (Sohn und Schwiegertochter arbeiten in Australien), skifahren in den Alpen, Jollensegeln auf dem Etang de Bages, Motorboot am Canal du Midi. Früher im Büro habe ich gerne organisiert und war ziemlich fanatisch darin, neue Aufträge für mein Institut zu akquirieren ("Geld machen"). Damals war sicher die beste Zeit in meinem Leben. Nicht so gerne mag ich: Durch andere bevormundet werden. Schwierigkeiten hatte ich nicht selten mit sogenannten Autoritäten oder "Übergeordneten" aus Staat oder Ämtern, nicht nur vom Finanzamt. Linke und rechte Ideologien finde ich langweilig, das ist doch alles längst ausdiskutiert. Angela Merkel mag ich, weil sie zumindest versucht hat, das rationale Prinzip wieder in die Politik reinzubringen, sonst halte ich Politiker heute eher für Schwätzer oder Opportunisten. Ich denke trotzdem daß es sehr wichtig ist, politisch zu partizipieren und vor allem der Intoleranz entgegenzutreten. Ganz bockig und allergisch reagiere ich auch auf Menschen, die wichtigtuerisch und anmaßend auftreten, obwohl sie in Wirklichkeit nichts drauf haben. Schlimm finde ich Leute, die auf Kosten Dritter durchhängen und faulenzen, leider hat der Wohlfahrtsstaat diese negativen Erscheinungen nicht im Griff. Ich denke daß der sogenannte Wertewandel ("68er")die deutsche Gesellschaft gegenüber früher offener, moderner, internationaler und toleranter gemacht hat. Dennoch bin ich der Meinung, daß in Europa der Staat und alle seine vielen Institutionen und bürokratischen Organisationen den steuerzahlenden Menschen zuviel Geld wegnimmt, um es dann wieder umzuverteilen. Damit wird viel Initiative abgetötet. (Gilt sicher für Deutschland und Frankreich) Ich kenne andere Länder, wo sich die individuelle Leistung mehr lohnt (Beispiel USA oder Australien). Man trifft dort allgemein auf mehr Optimismus und die Leute lamentieren weniger. Interessant ist auch: Die Bevölkerung dort scheint jünger zu sein, und die Familien. die man am Strand von Bondi Beach (Sydney) sieht, haben oft zwei oder drei Kinder. Wo gibt es das im alten Europa? |
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