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Gewaltiges Potenzial - SL-Wirtschaft macht Traumumsätze
Geschrieben von Felizitas Beaumont   
Freitag, 2. Oktober 2009
Second Life LogoDavon kann die wahre Volkswirtschaft nur träumen: Der virtuelle Second Live Handel erwirtschaftet im Jahr rund 345 Millionen Euro Umsatz.

Dazu informierte die Betreiberfirma Linden Lab, dass die Residenten im laufenden Jahr bisher nicht nur eine Billion Stunden inworld verbracht haben, sondern auch ebenso viele geldwerte Transaktionen untereinander abgewickelt haben.

Im vergangenen Jahr wurden im Vergleich dazu für virtuelle Güter und Waren "nur" rund 250 Millionen Euro ausgegeben. Die Palette reichte dabei von Land über Designer Mode bis hin zu großzügigen Luxushäusern. Damit hat sich das Umsatzvolumen seit Beginn des zweiten Vorjahresquartals in diesem Jahr nahezu verdoppelt. Das bedeutet ein traumhaftes Wirtschaftswachstum von 94 Prozent für diesen Zeitraum. 

Die "User-to-user" Transaktionen summieren sich laut einer Pressemitteilung von Linden Lab auf ein sagenhaftes Volumen von 35 Millionen Euro im Monat.

Insgesamt beläuft sich die Zeit, die alle Residenten weltweit in Second Life verbracht haben auf unglaubliche 115.000 Jahre, um ihre sozialen Kontakte zu pflegen, Live- Konzerte zu besuchen, zu bauen, einzukaufen und zu verkaufen, neue Sprachen zu erlernen oder reale Geschäftstermine wahrzunehmen. In diesem Bereich werden Jahr für Jahr Zuwächse von 33 Prozent verbucht, wobei der durchschnittliche Besuch im Mittel bei 100 Minuten liegt.  

Nach Ansicht der Betreiber ist Teil des großen wirtschaftlichen Erfolges, dass die Basis-Konten mit den fast uneingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten immer noch gratis sind. Lediglich für den Landerwerb benötigen User einen Premium Account. Seit die Plattform 2003 online ging, verdient Linden Lab ausschließlich an Landverkäufen und Grundsteuern, Vermietungen, Gebühren für Premium-Mitgliedschaften und dem Geldwechsel zwischen Linden Dollar und realen Währungen.

Die Nutzer kommen im wahren Leben aus über 200 Ländern der Erde und stellen täglich mehr als 250.000 neue virtuelle Güter her. Dazu gehören unter anderem Kleidung, Bewegungsanimationen, Fortbewegungsmittel, Gebäude und nützliche Gerätschaften wie Übersetzer oder Währungsumrechner.

Quelle: San Francisco Business Times
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Boris Stradjinski  - naja - die übliche SL-Wahrheit   |03-12-2009 04:18
War es nicht auch LindenLab, die den - einmal um die Welt gehenden - Fake einer Dollarmillionärin lanciert hatten?

Zu den Umsatzzahlen - nur mal ein Beipiel: jeder große anbieter in sl hat mindestend einen Bank-Avatar - und schwupps, wird dieser Umsatz in den legendären LL-Statistiken natürlich durch die Transactionen mal eben verdoppelt :-))

Täglich 250.000 neue güter GRÖHL!
jeder rezzt seine teile (copy=yes) und nimmt sie wieder zurück - schwupps und schon hat LL ein neues teil in der statistik :-))

LL verdient nur an Land, Gebühren und Mitgliedschaften!? LOOOOL
Welche Läden betreibt denn LL selbst!? Und wer kann die Gutschriften auf die Anbieterkonten kontollieren - InGame und auf XstreetSL???

Die Nutzer kommen aus über 200 Ländern der Erde GRÖHL !
Auf der Erde gibt es haargenau 194 Länder - und da ist er Vatikan mitgezählt!

Tatsache ist:
Die Online-Zahlen sind stark gesunken.
Die Verweildauer neuer Bewohner hat sich drastisch verkürzt.
Die Umsätze der kontinuierlich arbeitenden großen Anbieter sind stark gesunken.
"Langlebige" Avatare wurden zur Seltenheit.
Danziel Lane  - Fundiert und begründet.   |09-12-2009 18:28
Ah! Ich mag fundiert begründete Kommentare.
Die fachlich, sowohl betriebs- wie auch volkswirtschaftlich stärksten Argumente sind sicherlich: "GRÖHL!", "LOOOOL", "GRÖHL !" und "Tatsache ist:".

Dollarmillionärin:
Ja, auch ich glaube, dass die Wahrheit einzig und allein in der Berichterstattung der Boulevardpresse liegt.

Verdoppelung der Transaktionen:
Das ist nun mal ein Manko jeder statistischen Erfassung. Machen nicht die Banken im RL es so, dass sie, wenn ich an mein eigenes Konto überweise, den Überweisungsbetrag nur je zur Hälfte in ihre Umsatzzahlen einfließen lassen?

Copy:
Wenn der Kommentator Recht hätte ... bei > 50000 Usern rund um die Uhr online würde das bedeuten, dass ich pro 24 Stunden Onlinezeit nur fünf mal was aus dem Inventar rezze und zurücknehme.

194 Länder:
welt-blick.de kommt auf 198. Und ich hab nichts dagegen, dass ein User aus Paris einem anderen Land zugeordnet wird wie einer aus dem hübschen Le Marin auf Martinique (oh, DA eine Panteur trinken ... hmmmmm!).

Sinkende Online-Zahlen:
Richtig, vor zwei Jahren waren wir beeindruckt, wenn 25000 oder gar 30000 User online waren. Dann sagten wir "Oh, so viele!". Heute haben wir keine Angst vor viel Crashes bei 60000 online. Jedermann kann daran die sinkenden Online-Zahlen erkennen.

Verweildauer:
Einer der beiden Gründe, warum ich diesen Kommentar überhaupt mache:
Ich würde es begrüßen, wenn die User nicht so lange online blieben. Dann würde die Suchtdiskussion nicht so grassieren. Kürzere Verweildauer kann aber auch bedeuten, dass die User gelernt haben, mit dem Medium umzugehen und einfach schneller sind.

Umsätze großer Anbieter:
Kann sein, ich kenn die Zahlen nicht. Meine Umsätze steigen immer noch und ich erkenne viele kleine Anbieter, die Umsatz machen. Im Prinzip ist die Verlagerung weg von den Großen, hin zur Vielfalt kleiner Anbieter etwas, das wir uns fürs RL manchmal wünschen.

Aber der eigentliche Grund, warum ich kommentieren möchte ist "Anbieterkonten kontollieren".
Da ist eine ziemlich heftige Unterstellung drin.
Nun, ich vertreibe einige beratungsintensive Produkte und solche, die Customizing anbieten, oder wo das häufig gewünscht wird. Gäbe es Grund zu der Unterstellung, dann müsste ich etliche Anfragen von Kunden haben, die in meiner Transaktionsliste als zahlende User nicht auftauchen. Passiert aber nicht.
BukTom Bloch  - Quellen ? Belege ?     |09-12-2009 20:34
Hallo,

ja, Boris- mit einigen Deiner Kritikpunkte liegst Du im Prinzip ja zunächst durchaus richtig.

194 Länder ...-na ja, es gibt ja auch noch 12 Territorien, bei denen man den Status "Staat" zusätzlich immerhin diskutieren könnte.
Aber ok.

Deine "Tatsachen" die Du dann da anschließend in den Raum stellst- die kann ich allerdings nicht bestätigen.
Im Gegenteil.
Leider bleibst Du dafür auch jede Quellenangabe und jeden Beleg schuldig ...
MfG
BukTom Bloch

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