OpenSimulator - Individuelle 3D Grids - Superkoffer bei TalentRaspel 
Montag, den 07. Dezember 2009 um 11:32 Uhr
OpenSim CloudsZur Eröffnung der SC09 befand Intels Cheftechnologe Justin Rattner das 3D-Internet als Haupt-Herausforderung für das Cloud- und Supercomputing.  Gleichzeitig definierte er OpenSimulator als die beste Voraussetzung.

OpenSimulator befindet sich noch in der Entwicklung: der OpenSource-Server bietet für Unternehmen, Schulung oder Unterhaltung ähnliche Möglichkeiten wie die 3D-Welt Second Life, geht jedoch bereits jetzt schon deutlich über diese hinaus.

Cloudcomputing bedeutet in diesem Kontext die nun reger genutzte Möglichkeit, benötigte 3D-Technologien individuell zu mieten. So bleiben Kosten und Inhalte des Paketes transparent und individuell schnürbar.


Die Zukunft des HPC (High Performance Computing) liegt im 3D-Internet

Diese These stellte Intels Chief Technical Officer Justin Rattner in seiner Eröffnungsrede zur Supercomputing-Konferenz SC09 in Portland auf - der ältesten und wichtigsten Konferenz für die Avantgarde der größten und schnellsten Computer der Welt.
Justin Rattner stellte bei der SC09 die 3D-Plattform OpenSimulator als die Plattform heraus, die bereits vorhanden ist und interoperable Welten ermöglicht. Rattner selbst:
"Das 3D-Web bildet die Infrastruktur für Killer-Anwendungen, durch die das Wachstum des Hochleistungs-Computing gestärkt und die Forschungsleistungen erhöht werden.
Nach meiner Überzeugung ist nichts wichtiger für die langfristige Gesundheit der HPC-Industrie als die Entwicklung und weitreichende Benutzung von 3D Web-Technologien."
Die Notwendigkeit der Interoperabilität zwischen virtuellen Welten stellt eine der Herausforderungen dar, Rattner nennt sie gar eine "kritische Notwendigkeit". So wie das frühe Internet isolierte Dienste wie CompuServe oder AOL hinter sich gelassen habe, so müssten virtuelle Welten die Grenzen sprengen.

Diese Notwendigkeit haben alle Gridanbieter und Inhaber gleichfalls erkannt. Die Berliner GmbH VirtYou rüstet auf, und TalentRaspel strukturieren ihre inneren und äußeren Abläufe und damit das Cloud Computing neu.


"Superkoffer" TalentRaspel

Am 30.11.09 wurde auf den Servern der TalentRaspel virtual worlds Ltd. Cloudtechnologie umgesetzt. Der Begriff Cloud bedeutet zusammen formierte, verschiedene Technologien und nutzt lediglich jene, die im jeweiligen Kontext sinnvoll sind und benötigt werden.

Die Kerntechnologien eines Cloudservers sind dabei eins zu eins kopierbar. Es macht Sinn, wenn, wie bei den Grids "Wilder Westen" und "OpenNeuland", die unter der Schirmherrschaft TalentRaspels stehen, die Server tatsächlich den Betreibern gehören. In ihrer aktuellen Pressemitteilung nennt das Unternehmen das Ergebnis einen "Super-Koffer", der Cloud Computing im industriellen, universitären oder privaten Einsatz von virtuellen 3D-Welten Grids aller Größenordnungen beherbergen kann. Diese Grids werden entsprechend preiswerter, stabiler und schneller.
"Sämtliche Utensilien passen optimal und automatisch hinein: jede Ecke der Hardware wird voll ausgenutzt, so dass mehr Angebote besser hineinpassen als beim mühevollen Kofferpacken per Hand.
Ein solcher einheitlicher Super-Koffer kann zudem einfach kopiert werden: die mühsame Einrichtung und Installation fällt für den Betreiber weg. Der Grid-Administrator kann sein virtuelles Universum komfortabel und sicher über ein zentrales System-Management verwalten. In Kürze steht auch ein Portalsystem bereit, über das man - wie heute schon bei Webspace - 3D-Welten bestellen, einrichten und verwalten kann."
Links:
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Bildquelle: © Multipla @ Pixelio, mod by VWI
 

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