Hip Hop und Userlevel halten Einzug in sMeet 
Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 12:52 Uhr
Aufgaben bei sMeet So ganz echt sehen sie nicht aus, eher hölzern - Handpuppen aus einer anderen Welt - die Rede ist von den Avataren des 3D Chats sMeet aus Berlin. Vornehmlich Jugendliche tummeln sich in den 3D Räumen, Erwachsene verirren ich selten.

Als virtuelle Welt kann sMeet aufgrund seiner begrenzten Möglichkeiten kaum bezeichnet werden. Die fehlende Vielfalt stört die Kids und Jugendlichen aber kaum.

Immer wieder lassen sich die Macher sMeets etwas einfallen, um den 3D-Chat in der Beta-Phase interessanter zu gestalten. Jetzt gibt es Fame-Points und Hip Hop Style auf die sMeet-Konten.

Erst kürzlich wurde mit einer langen Tradition gebrochen - Spielgeld für Einladungen von Freunden oder Bekannten via E-Mail wird nicht mehr ausgeschüttet. Dies begründet der sMeet-Blog:
"Leider hatten wir in der letzten Zeit massive Probleme mit Leuten, die Fake-User angelegt und eingeladen haben, um uns so um Coins zu betrügen. Entsprechend wird diese Art Userlevel komplett entfernt."
Hip Hop @ sMeet Neu hinzu gekommen sind die Userlevel - Aufgaben können erledigt werden, dazu gehören unter anderem für Level Eins das Umziehen des eigenen Avatars oder das Besuchen eines bestimmten Raumes. Mit Erreichen der nächsten Stufe erhält der Avatar ein Geschenk, ein Gimmick für den eigenen Kleiderschrank oder in höheren Leveln auch Möbel wie Sofas und Blumenvasen. Forciert und angestrengt werden damit die Kommunikation, das Vernetzen mit Freunden (oder anderen Avataren, die es werden könnten) und der Wettbewerb an sich. Zudem kann man zum Beispiel erst ab Level 50 einem anderen Avatar einen Kuss zuwerfen, ab Level 17 gibts bereits "Daumen hoch".

Smeet ist in Welten aufgeteilt, die diesen Titel kaum verdienen, es sind mehrere Räume die zu Welten wie "Teen-Hangout" oder "Partymeile" zusammen geschlossen sind. So verdichtet sich letztlich die Community, denn darauf basiert das System, Quizzes zu absolvieren oder mit anderen "4 gewinnt" oder "Papier Stein Schere" zu spielen. Oder eben einfach zu chatten, Videos aus YouTube und Co zu betrachten und sich über neueste Filme zu unterhalten. Zum Beispiel die von Sony Pictures, die einen eigenen Raum gemietet haben in sMeet. Kommerz ist eben überall.

Apropos Kommerz, dieser ist nun auch final in sMeet angekommen. sMeet hat seine eigene Visa-Karte, ohne Schufa-Prüfung wie die Werbung verkündet, erhalten. Coins, also das virtuelle Geld, mit dem man in sMeet Parties ausrichten kann, seinen eigenen Raum einrichtet oder aber die neuesten hippen Klamotten erstehen kann, kann man nun auch in Form von bezahlten Sponsor-Partnerschaften erstehen.
sMeet VisakarteUnter anderem gibt es 34 Coins dafür, dass man sich beim aktuellen Samsung-Gewinnspiel registriert. Nutzer können sich zudem für sMeet-Rollen wie "Der Vorleser" oder "Date Doctor" bewerben - Vorteil für den User ist ein Abzeichen über dem Kopf, das er dann stolz herum tragen darf.

Jugendliche und über 18-Jährige haben mittlerweile je eine eigene Welt erhalten. Die Räume sind dann nur betretbar, wenn die Profilinformationen ein entsprechendes Alter bestätigen - andernfalls bleibt man draußen. Das macht sicher Sinn in Sachen Jugendschutz, verhindert aber unter anderem, dass ein 18+ Avatar in den Bravo-Raum eintreten kann.

Immer wieder entwickeln die Köpfe sMeets in Berlin neue Kleider, die quasi Statussymbole neben den eigenen Räumen. Auch hier ist die Zielgruppe der Jugendlichen fokussiert. Die neueste Kollektion ist dem Hip-Hop gewidmet.

Spass steht an obersteer Stelle, die vornehmlich Jugendlichen spielen gern und leveln sich fleißig auf. Wettbewerb und Konsum, aber vor allem das Chatten, in der 3D Chatwelt sMeet gewinnen an Fahrt.

Links:
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