| Die Geschichte von Susa Bubble - Die Ausstellung "The Kiss" |
| Geschrieben von FirleFanz Roxley | |||||||
| Mittwoch, 28. April 2010 | |||||||
Am Sonntagabend, dem 25. April, fand die Eröffnung des zweiten Teils der Susa-Bubble-Ausstellung in der Man-a-hatta Galerie statt. "The Kiss" ist eine kombinierte Literatur-, Skulpturen und Bilderperformance, unterlegt mit vorgetragener Lyrik aus der Endlosschleife. Noch bis zum 15. Mai sind dort Objekte und Texte ausgestellt. Die Künstlerin Rose Borchowski begrüßte zahlreiche Gäste in Second Life zur Vernissage.
Wer ist Susa Bubble? Susa Bubble ist ein kleines blauäugiges Mädchen,
das eines Tages in seinem Bett aufwacht und feststellen muss, dass
es sich verdoppelt, verdreifacht, mehrfach multipliziert hat, bis es
dreiunddreißig von ihr gibt. Einige der neuen Susas sind gute Kinder,
andere sind böse.
Rose Borchovski hat eine traurige Ballade geschaffen, die sie mit allen in der 3D-Virtualität möglichen Mittel visualisiert. Die Besucher tauchen in eine surreale Welt ein, in der die Gesetze der Schwerkraft wenig Gültigkeit haben. So fliegen Stühle scheinbar durch die Luft, sind aber festinstallierte Objekte im freien Raum. Fische schwimmen über einer Sommerwiese, ein Schwein wird an Luftballons festgebunden durch die Lüfte getragen. Die Texte sind überall verteilt und integriert in die Skulpturen, obwohl es sich nur um eine einzige Ballade handelt. Der aufmerksame Besucher muss suchen und sammeln. Wer leicht zu konsumierende Massenware erwartet, wird enttäuscht.
Hinter dem Avatarnamen Rose Borchovski verbirgt sich die Künstlerin Saskia Boddeke. Die 47-jährige Niederländerin arbeitet seit einem Jahr an dem Susa-Projekt. Einige der virtuellen Objekte sind begehbar, sodass man sich als Besucher in der Geschichte wiederfindet. Weitere Ausstellungen sind geplant.Marnie Reinhard und Sabrinaa Nightfire, Künstlerinnen auf der Caerleon Sim, waren auch unter den Gästen der Ausstellungseröffnung. "Es ist surrealistisch", kommentiert Sabrinaa Nigtfire, die bekannt ist für ihre aufwändig gestalteten virtuellen Skulpturen, "und ich mag es, wie sie Sound in ihre Kunst einbaut und dreidimensionale Elemente nutzt." Die umstrittene Künstlerin SaveMe Oh erschien gleich mit mehreren Avataren, die alle SaveMe O... heißen (SaveMe Ovis, SaveMe Oomper usw.) "Sie ist meine Verpächterin", äußert sie sich unverhüllt streitlustig, "und ich würde es sogar lieben, wenn sie einen Furz malte." Sie verstehe Bodekkes Kunst nicht. Die Machinimas auf YouTube sind ebenso Bestandteil des Gesamtkunstwerks, wie alle Bilder und Objekte, der Text und die Sounds. Bodekke hat sich nicht damit begnügt, einen einfachen Lyriktext herunterzuschreiben oder zweidimensionale Bilder zu schaffen. Vielmehr greifen alle Elemente der dreidimensionalen virtuellen Welt ineinander. Links: SLurl Susa Bubble Ausstellung 1 SLurl Susa Bubble Ausstellung 2 Video "Die Geschichte von Susa Bubble" (2009) Video "Lost in Counting" (2010) Alle Bilder © FirleFanz Roxley / VWI
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Am Sonntagabend, dem 25. April, fand die Eröffnung des zweiten Teils der Susa-Bubble-Ausstellung in der Man-a-hatta Galerie statt.
Hinter dem Avatarnamen Rose Borchovski verbirgt sich die Künstlerin Saskia Boddeke. Die 47-jährige Niederländerin arbeitet seit einem Jahr an dem Susa-Projekt. Einige der virtuellen Objekte sind begehbar, sodass man sich als Besucher in der Geschichte wiederfindet. Weitere Ausstellungen sind geplant.



