Entropia Universe von MindArk 
Mittwoch, den 09. Juli 2008 um 20:55 Uhr
Entropia von Mindark Der Weg beginnt auf der Homepage von Entropia Universe, die in verschiedene Sprachen übersetzt ist: englisch, deutsch, französisch und spanisch.
Rund 740.000 Menschen leben mit ihren Avataren auf dem Planeten Calypso, der in zwei Kontinente aufgeteilt ist: Eudoria und Amethera. Die Avatare Simon und Emma laden als offizielle Vertreter in das Universum ein und geben einen knappen Überblick von der Anmeldung über Eintreffen bis hin zu den Tätigkeiten in dem virtuellen Universum.
Die Jagd steht hierbei an erster Stelle, ist aber nur eine Auswahl von insgesamt 15 vorgestellten Tätigkeiten. Die Screenshots auf der Homepage wechseln und vermitteln einen ersten Eindruck von der sehr guten grafischen Umsetzung.
 
Die Mindestvoraussetzungen
Windows XP, 512 MB RAM, 1,7 GHz Intel P4, AMD Athlon XP 1700+, Produktreihe NVIDIA GeForce 6000 oder Produktreihe ATI Radeon R300 (96xx), DirectX-kompatible Soundkarte, 3 GB freier Festplattenspeicher, DirectX Version 9.0C, Breitband-Internetverbindung (ADSL).
Bei diesen minimalen Voraussetzungen müssen später Grafikoptionen angepasst werden, um das Verhalten der Anwendung zu optimieren.

Calypso Software und Anmeldung 
Die Clientsoftware hat in etwa einen Speicherbedarf von 1GB. Mit dem Download ist allerdings noch nicht der erste Schritt beendet. Zunächst muss ein Account beantragt werden. Je Person über 13 Jahre ist nur ein Avatar erlaubt. Wenige Minuten nach Absenden der korrekten Daten erhält man eine Aktivierungsmail mit einem Link. Er führt hin zur Eingabe eines Kennwortes. Danach wird man beglückwünscht, dass man auf Calypso ein neues Leben beginnen kann.

Lizenzvertrag 
Mit jedem Start des Clients muss zunächst der Lizenz-Vertrag akzeptiert werden. Hier fällt unter Punkt 2 der erste Satz auf:
MindArk stellt das Entropia Universe als Service bereit, der als virtuelles Universum bezeichnet wird. Das Entropia Universe ist kein "Spiel".

Nachdem der Lizenz-Vertrag gelesen und akzeptiert wurde, startet ein Update der Software. Anschließend kommt der Bildschirm um sich anzumelden mit seinen Daten. Danach erscheint ein Informationstext: Die Reise zur Kolonie wurde aufgrund eines Angriffs abgebrochen, die DNS aber gerettet und nun beginnt das eigentliche „Spiel“.

Entropia AvatarDer Avatar 
Der Avatar, also das Alter Ego des Spielers, muss erstellt werden. Da es sich um eine endgültige Erschaffung handelt, sollte mit Bedacht gewählt werden, welches Geschlecht und welches Aussehen man seinem Avatar gibt. Dann beginnt die (Kurz-)Reise mit einer Raumfähre zur Kolonie Calypso. Dort fängt das virtuelle Leben auf einem relativ avatar-leeren Gelände inmitten einiger riesiger Raumfrachter an. Hier sind alle Hinweisschilder in englischer Sprache verfaßt.

Inworld angelangt / Zahlungssystem
Ein Empfangsgebäude gibt erste Hinweise auf Inhalte des Universums: Kauf und Verkauf von Gegenständen, Interaktion mit anderen Avataren.
Regelmäßig öffnen sich Informationsfenster, die Tipps und Tricks geben. Je nach Landeseinstellung des Services sind diese in der Muttersprache oder Englisch.
Recht schnell wird deutlich, dass man weder eigene Dinge erschaffen kann, noch viel Auswahl hat um an die Landeswährung PED zu gelangen. Entweder tauscht man USD in PED um (Wechselkurs: 10 PED = 1USD) oder man sweatet. Sweaten bedeutet Schweiß von Monstern zu sammeln. Dies ist für einen Anfänger eine anstrengende Arbeit, da die Monster angreifen und töten. Sobald der Körper getötet wurde, wird die ruhelose Seele des Avatars zum nächsten Wiederbelebungsterminal geschickt, wo sie erneut im Körper erwacht. Die Lebenspunkte regenerieren sich langsam oder können geheilt werden. Kleidung kommt dabei nicht zu Schaden. Sie nutzt sich erst ab, wenn sie abgelegt und erneut angezogen wird. Auf die Weise ist sie irgendwann verbraucht und muss erneuert werden.

Entropia Monster Bewegung im Metaversum Entropia 
Teleporter erleichtern das Reisen auf dem Planeten. Ein Anfänger muss allerdings zunächst stundenlange Wege zu Fuß zurücklegen und mit heftigen, zeitraubenden Kämpfen rechnen, bevor er Teleporter findet. Ehe man sie gefunden hat, werden sie nicht in der persönlichen Karte aufgeführt und daher nicht zu benutzen. Die Vegetation wechselt im Laufe der Wanderung. Verschiedenste Monster tauchen als Einzeltiere oder in riesengroßen Gruppen auf. Sie ähneln den Sauriern. Je nach Tageszeit und / oder Urlaubszeit kann es sein, dass man mehrere Stunden durch die Landschaft läuft ohne einem anderem Avatar zu begegnen.
 
Fazit 
Wer gerne kämpft oder bereit ist, (viel) Geld zu investieren, wird Entropia Universe als reizvolle Alternative zu anderen virtuellen Universen erleben. Da ein Account nichts kostet, lohnt sich ein Hineinschnuppern auf jeden Fall.
 
Interessiert? Dann besucht doch mal die Homepage von MindArks "Entropia Universe" .
 

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