Sims Online tot? 
Samstag, den 09. August 2008 um 18:12 Uhr
08_-_0809_simsonline Am 01.08.2008 schloss EA (Electronic Arts) die Pforten zu EA-Land, dem Nachhfolger der Sims Online. Alle Server fuhren herunter und wollen eventuell, mag man Spekulationen glauben, in anderer Weise wieder eröffnet werden.

2002 war es, als Die Sims Online eröffnet worden war. Zunächst mit kostenpflichtigem Account und einem grundsätzlich ähnlich strukturiertem Aufbau wie Second Life zog es vielerlei Sims Fans an.

So konnte man innerhalb der virtuellen Welt Gegenstände käuflich erstehen, als Partner einer der letzteren Reihen wurde Ikea hinzu gewonnen und man ließ sich so einiges mehr einfallen. Das nützte jedoch alles nichts. Auch die Umbenennung und -strukturierung von Sims Online zu EA-Land brachte nicht den erwarteten Erfolg, sodass man letztlich ab Februar 2008 sogar kostenlose Accounts einrichtete. 
 
"Mit diesem Projekt können wir nur verlieren, weil jeder den ganz großen Erfolg erwartet", sagte Will Wright, Mitschöpfer und Originaldesigner der ersten Sims und zudem berechtigter Skeptiker, 2002 zum Start der Sims Online.
Ab Februar lief der letzte Rettungsversuch, indem man ein Zahlungssystem ähnlich dem in Second Life implementierte, und den Zugang als auch den Client kostenfrei zur Verfügung stellte.
 
Ein kritischer Kommentar aus der Community legt allerdings auch offen, dass neben der mageren Werbekampagne noch andere entscheidende Tieffliegerstrategien angewandt wurden:
"The Sims Online basierte noch auf der Grafik von Sims 1, da nützt es im Jahre 2008 auch nichts das soweit kostenlos anzubieten, die Grafik ist für heutige Verhältnisse einfach nur grausam, das will kaum Jemand freiwillig länger spielen, der Sims 2 auch nur von Bildern kennt."
 
Man möchte bei EA allerdings noch nicht komplett aufgeben, wie die Times Online heraus stellte. Nancy Smith, Leiterin der Sims Division EAs, sagte dass die Firma "weiterhin in robustere Community Features investiere. Ein online Element könnte von Interesse sein. Wir erforschen konstant neue Arten von Inhalten und Erfahrungen." Die Produzenten der Spiele würden sich also weiterhin mit einem online spielbaren MMORPG auseinander setzen, erste Pläne scheinen geschmiedet, um interessant zu bleiben. Smith verglich die Pläne gar mit YouTube und mySpace, wo user generated content zum Alltag gehöre. Man darf gespannt sein, ob sich das Projekt doch noch einmal erholen kann. 
 
Der Trailer zum einstigen Sims Online war durchaus viel versprechend, auch wenn es letztlich an einer dauerhaften Umsetzung scheiterte.

 

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