| Keine SL-Berichterstattung mehr durch Reuters |
| Geschrieben von Sascha Dietz | ||||||||||||||||||||||||||
| Mittwoch, 26. November 2008 | ||||||||||||||||||||||||||
Die separate Homepage der Nachrichtenagentur Reuters, die ausschließlich über Second Life berichtet, wird wohl bald Geschichte sein. Reuters kehrt Second Life den Rücken. Ein weiteres Indiz dafür, dass der Medienhype wie anfangs um Second Life, endgültig vorbei ist.Reuters hatte einen eigenen Reporter für die virtuelle Welt beschäftigt, dessen Avatar-Name Erik Kringel ist. Dieser lässt es sich nicht nehmen, ein paar Worte über Second Life zu verlieren. Er habe Einladungen erhalten zu virtuellen Nachtclubs, in denen er dann auf den Dancefloor geklickt habe um zu tanzen, während er vor dem Rechner saß. Es wäre so spannend gewesen wie Farbe beim Trocknen zuzuschauen. "Second Life ist als Spielplatz tolerabel, aber Unternehmen sollten es nicht und werden es nicht für ihre Geschäfte nutzen.", sagte er. Er kritisiert viele technisch bedingte Probleme. Seiner Meinung nach solle Second Life sich auf seine Kernmission beschränken und Hobby-User bei der Stange halten sowie die Hardcore-Nutzergemeinde ausbauen. Er scheint nicht wirklich viel von Second Life zu halten, seine Aussagen deuten jedenfalls stark darauf hin. Der Kritiker findet in Silvio Remus vom deutschen Second-Life-Portal SLinside seinen eigenen Krikiter, denn dieser behauptet nämlich folgendes:"Obgleich Reuters immer sehr schnell über Neuigkeiten rund um Linden Lab, die Second Life Entwicklung und Markenauftritte in Second Life berichtet hat, so war es nie ein Medium, das direkt den Bezug zum SL-User gesucht hat." Seiner Meinung hätte er vielleicht mehr über Projekte, Events und Entwicklungen aus der Community selbst berichten sollen. "Denn einige Markenartikler haben ebenfalls festgestellt, dass sich Kampagnen nicht einfach eins zu eins in SL umsetzen lassen", ergänzt der Second-Life-Kenner. Second Life wird trotzdem weiterhin in den Medien auftauchen und seien es Geschichten wie jene über eine Britin, die sich aufgrund eines virtuellen Seitensprungs ihre Mannes von ihm scheiden ließ (VWI berichtete an anderer Stelle) Ganz entgegen den Vermutungen, dass Second Life das Ende der Fahnenstange bald erreicht hätte, nutzen noch viele Second Life und im dritten Quartal dieses Jahres ist die Community weiter gewachsen. Die deutsche ist laut Nutzerzahlen die zweitgrößte. Weiterführende Links:
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Die separate Homepage der Nachrichtenagentur Reuters, die ausschließlich über Second Life berichtet, wird wohl bald Geschichte sein. Reuters kehrt Second Life den Rücken. Ein weiteres Indiz dafür, dass der Medienhype wie anfangs um Second Life, endgültig vorbei ist.
Er scheint nicht wirklich viel von Second Life zu halten, seine Aussagen deuten jedenfalls stark darauf hin. Der Kritiker findet in Silvio Remus vom deutschen Second-Life-Portal SLinside seinen eigenen Krikiter, denn dieser behauptet nämlich folgendes:

