| Utopie und Wirklichkeit Virtueller Welten |
| Geschrieben von Pierre Corell | |||||||
| Mittwoch, 15. Juli 2009 | |||||||
Dreidimensionale Umgebungen sind, wie der Interessierte auf dieser Seite bereits dertausendfach nachlesen kann, aus dem digitalen Zukunftsbild nicht mehr weg zu denken. Eine Dokumentation verdeutlicht dieses. Das Projekt, der Film, der Name: Another Perfect World.
Der Begriff Utopie bedeutet Visionen zu haben, die sich noch nicht am geschichtlichen Platz befinden, aber zukünftige Wirklichkeit sind. Utopisten sind demnach Vordenker, deren Visionen in die Träume einfließen, und damit die Zukunft bestimmen. Utopie ist insofern also eine wichtige Funktion der Menschheit, da sie technologischen Fortschritt anzeigt, noch bevor er umgesetzt wird.
Dasselbe behauptet man derzeit von Virtuellen Welten, MUVEs (Multi User Virtual Environments). Zunehmend rege genutzt und von Zukunftspotenzial geprägt sind die Ansätze um die Spiegelwelten und das dreidimensionale Erleben.
Digitale Utopien nennen die Macher der 30minütigen Dokumentation die
Zukunft virtueller Umgebungen, virtueller Welten oder auch Metaversen genannt, die als Spiegelwelten
erbaut werden und zunehmend Orte der Arbeit, des Spielens, von
Freundschaften und Liebe werden.
Etabliert in sozialen Strukturen ist das Internet nunmehr. Geschäftspartner werden akquiriert, Gleichgesinnte gefunden, digitale Kunst erstellt. Und dies vermehrt in drei Dimensionen. Virtuelle Welten bieten potenzielle Möglichkeiten für vielerlei Sparten der Kommunikation und Kreativität, obgleich niemand daran zweifeln dürfte, dass 3D Welten das zweidimensionale Internet nicht ersetzen können (und sollen).
Kehren wir zurück zum digitalen Fernsehen, ebenfalls einst eine Utopie gewesen. Lassen Sie sich nun inspirieren von dem halbstündigen Film der kreativen Macher um die Regisseure Femke Wolting & Jorien van Nes, an dem knapp 30 Menschen mitarbeiteten. Another Perfect world - In search of virtual paradise wurde realisiert durch Submarine, ein crossmediales Produktionsstudio aus den Niederlanden, welches unter anderem Filme, Spiele (speziell serious games) und Animationen entwickelt.
Unterstützt wurde das zweidimensionale Projekt von dem Medienprogramm der Europäischen Union und dem Holländischen Broadcasting Kultur-Fond.
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Dreidimensionale Umgebungen sind, wie der Interessierte auf dieser Seite bereits dertausendfach nachlesen kann, aus dem digitalen Zukunftsbild nicht mehr weg zu denken. 
