Alles in 3D - auch auf der CeBIT 2010 
Tech-News
Samstag, den 06. Februar 2010 um 09:00 Uhr
02-07_cebit_logoDer Trend, der sich im vergangenen Jahr bereits an den enorm gestiegenen Zuschauerzahlen bei 3D-Kinofilmen wie "Avatar" oder "Ice Age 3" ablesen ließ, setzt sich weiter fort. 3D erobert zunehmend auch andere Wirtschaftszweige, ob Automobilindustrie, Architektur oder Medizintechnik.

Die diesjährige CeBIT widmet dem Thema eine ganze Halle. In Messehalle 16 heißt das Motto "Next level 3D". Gezeigt werden unter anderem stereoskopische Hard- und Softwarelösungen für Kino, Home und Office. Auch ein 3D-Kino wird die Besucherströme anziehen.

Schon auf der Eröffnungsfeier der Messe wird 3D-Optik für ein besonderes Erlebnis bei den Gästen sorgen: Mit real 3D-Technologie soll die Messe im Hannover Congress Centrum eröffnet werden.

3D-Kino auf großer Leinwand und in den eigenen vier Wänden


Die Storz Medienfabrik wird in Halle 16 im Rahmen der Präsentation "Next level 3D" ein eigenes mit modernster HD-Technik ausgestattetes 3D-Kino aufbauen, in dem bis zu 50 Zuschauer Platz finden sollen.

Doch auch daheim soll der Genuss von 3D-Optik bald in bester Qualität möglich sein. So wird Nvidia die 3D Vision Shutterbrille präsentieren, die in Kombination mit passender GeForce-Grafikkarte, LCD-Display (Bildwiederholfrequenz min. 120 Hz) und PC für eine realistische Darstellung von PC-Spielen in 3D sorgen soll. Auch für die Wiedergabe von Blu-ray-Scheiben mit 3D-Inhalten soll die Brille geeignet sein.

Die Firma Acer wird auf der CeBIT ihren neuen Projektor vorstellen, der Filme und Spiele in dreidimensionalen HD-Bildern auf die Wohnzimmerwand projizieren soll. Man braucht dann "nur noch" einen PC mit kompatibler Grafikkarte und die 3D-Brille von Nvidia, und schon wird das Wohnzimmer zum 3D-Kinosaal.

Videobrille für den Klinikeinsatz

Auch der Optikspezialist Carl Zeiss hat etwas Neues in Sachen 3D im Messegepäck: Sein "cinemizer Plus" erfüllt nicht nur die Ansprüche von Filmfans, sondern begeistert auch Ärzte und Klinikpersonal. Das Gerät simuliert vor den Augen eine zwei Meter entfernte Leinwand mit einer Diagonale von 115 Zentimetern und soll Patienten während einer medizinischen Behandlung alle Sorgen vergessen lassen. So könne man selbst im Liegen ganz bequem seinen Lieblingsfilm ansehen und sich ablenken lassen, während der Arzt die Behandlung durchführt.

Ob gewöhnliche Displays, Fotografie oder Werbung - 3D wird überall kommen


Auch auf normalen Displays soll die Darstellung dreidimensionaler Bilder in Zukunft möglich sein, zum Beispiel mit einer Technologie, die von der Hamburger Firma SeeFront entwickelt wurde. Statt einer Spezialbrille braucht man einen speziellen Monitoraufsatz oder man erwirbt schon fertig aufgerüstete Displays der Firma Eizo.

Selbst für die Fotografie haben sich die Hersteller etwas in 3D einfallen lassen. So wird Fujifilm ein komplettes 3D-Paket vorstellen: das Finepix Real 3D System, das aus einer Digitalkamera, mit der Aufnahmen in 3D gemacht werden können, einem acht Zoll großen digitalen Bilderrahmen und einem 3D-Printservice besteht. Weitere technische Hilfsmittel sollen nicht nötig sein.

Dem Boom für digitale Außenwerbung wird ebenfalls Rechnung getragen. Sol werden Displays und Videoboards mit aufmerksamkeitsstarken 3D-Effekten in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Wie das in Zukunft aussehen könnte, wird auf der CeBIT vom 02. - 06. März 2010 in Hannover gezeigt.

CeBIT

 

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