Virtual Reality in Madrid durch T-Systems mitentwickelt 
Tech-News
Montag, den 17. Mai 2010 um 16:37 Uhr
madrid_montegancedoT-Systems gibt in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie es erstmalig möglich mache, eine Fünf-Seiten-Ansicht virtueller Welten zu realisieren.

Die Telekom-Tochter T-Systems und CeDInt, das Forschungs- und Entwicklungscenter der Polytechnischen Universität Madrid, arbeiten unter anderem daran, mit Modellierung und 3D-Simulation im Madrider Virtualisierungscenter Architekturdenkmäler gefahrlos restaurieren zu können - in Virtual Reality. 

Die Madrider Uni arbeitet mit verschiedenen Technologien, unter anderem einem Virtual Reality Raum.
Die Partner entwickeln gemeinsam virtuelle Lösungswelten für die Bereiche Automobil, Architektur, Immobilien, Kultur, Freizeit, Finanzen, Marketing und Schulung, aber auch für die forensische Medizin und die Chirurgie verspricht man sich Potenzial aus den neuartigen 3D-Simulationen.

Die Madrider Uni-Forschungsabteilung CeDInt arbeitet mit Projektionswänden, die zu einem heimtauglichen-Automatisierungsprozess erwachsen sollen. Immersive Umgebungen sind das Ziel, vor allem im Zusammenhang mit Bauwerken. Augmented und Virtual Reality werden erforscht und ihre Grenzen systematisch erweitert.
Technisch gesehen werden eine Rückprojektionsleinwand genutzt, zwei Projektoren mit den Auflösungen 1400x1050, die mit einer Workstation daher kommen und Virtools Software für die Anwendungsentwicklung nutzen.

Außerdem entwickelt die CeDInt Therapien auf Basis virtueller Realität. Insbesondere für Menschen mit Phobien oder kognitiven Behinderungen werden Fachkräfte ausgebildet, die mit den neuen technologischen Werkzeugen im therapeutischen Rahmen ausgestattet werden - zusätzlich zu den traditionellen Modellen der Behandlung von Störungen dieser Art. Die Argumentation bezieht Lernstörungen mit ein, die durch immersives Erleben zum Teil massiv aufgehoben werden können. Entwickelt werden die Therapien eigens für die virtuelle Anwendung von professionellen Therapeuten.

Ziel muss es gemäß der Fakultät demnach sein, eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu erreichen, sowie personalisierte interaktive Umgebungen zu verwirklichen. Für diesen Zweck steht ein separater Raum zur Verfügung - Der "Virtual Reality Raum" nutzt eine Videowand, auf der zwei unabhängige Videosequenzen immersiv verbunden werden können. Tiefe soll dort in Verbindung mit immersiver, klarer Wahrnehmung ein tatsächliches Arbeiten simulieren können. Der "Virtual Reality Raum" wird mit zwei Werkzeugen für stereoskopisches Betrachten realisiert, ein Helm-Display und ein Handschuh zur Interaktion.

T-Systems bringt sein Know-how auf dem Gebiet computergesteuerter Simulationen ein. Am Forschungsflughafen Braunschweig steht der von T-Systems konzipierte und betriebene Hochleistungsrechner, der zu den weltweit schnellsten industriell genutzten Rechnern für die Luftfahrtforschung gehört. Nutzer des Rechners sind Forscher und Wissenschaftler im Projekt C2A2S2E, einer Innovationspartnerschaft von DLR, Land Niedersachsen und Airbus. Durch die genaue Simulation des späteren Flugverhaltens sollen Entwicklungskosten gesenkt und der Flugverkehr noch sicherer gemacht werden. Gleichzeitig wird nach Wegen gesucht, wie Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm und Schadstoffemissionen verursachen.

Auch im Windkanal sollen die Erkenntnisse angewandt werden können - die Public Private Partnerschaften, unter anderem mit Sportwagenhersteller Porsche und dem Automotive Simulation Center Stuttgart, zielen auf computergestützte Simulationen ab, die einen Prototyp verzichtbar werden lassen.
 

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