Video on Print kommt im September 
Tech-News
Dienstag, den 25. August 2009 um 10:45 Uhr
Entertainment Weekly Videoscreen Die Integration von Videoformaten in Anwendungen ist unumstritten eine der technologischen Highlights der heutigen Zeit. Entertainment Weekly wagt sich an die Integration in ein Printmagazin.

Die innovative und aktuelle Entwicklung zeigt deutlichst, dass  Potenziale beiderseitig liegen, beim Kunden und beim Vermarkter - gut gemacht sind somit Werbepotenzial und Kundenausrichtung schnell begründet.

Die ernst zu nehmende Gefahr liegt vornehmlich in einer Reiz-Überflutung im Web und der Masse dortiger Inhalte.

Die Internet-Werbebranche schwört zunehmend auf Videoinhalte. Sei es für Werbeeinblendungen oder Präsentationen jeglicher Art - der Nutzer wandert vermehrt vom klassischen TV ab, ist aber keineswegs am Format uninteressiert, wie man unschwer an der ungebrochenen Popularität (wenn auch sinkend in den Einschaltquoten) ersehen kann. Gründe, aus denen zu Recht geschlussfolgert wurde, dass eine Übertragung des Formates in die Neuen Medien lohnenswert ist - für die Branche als auch den Nutzer.

Nicht zu unterschätzen sind dabei jedoch Schnelllebigkeit der neuen Medien und vor allem auch die Gefahr der sensitiven Überlastung des Zuschauers. Viele Werbebotschaften prangen nicht nur in den klassischen Medien, sondern auch zunehmend in Internet und Videobotschaften - meist durch anfangs vorgeschaltete Sequenzen, zu denen der User vor dem eigentlichen Video genötigt wird.

Das Werbe-Video "nebenbei"
Umso wichtiger wird und ist somit das Medium, das Hervorheben aus der Masse der kleinen Botschaften nebenbei. Das amerikanische Magazin "Entertainment Weekly" setzt deshalb ab September 2009 auf eine innovative Marktnische. Im Septemberheft, das als Printmagazin wöchentlich erscheint, wird erstmalig "Video on Print" demonstriert. Schlägt der Leser die Magazinseite der Werbebotschaft auf, startet ein Video mitten im Heft automatisch - 320 x 240 groß.
Eine ähnliche  Entwicklung wurde im September 2008 im Männermagazin Esquire genutzt, wobei die betreffende E-Ink-Anzeige an eine Anzeige im Heft gekoppelt war.

Das Entertainment Weekly Video läuft auf einem TFT-LC-Display, ist 2.7mm stark und wird mit Polycarbonat verstärkt. Bis zu 70 Minuten soll das Akku des Herstellers Americhip Inc. laufen und ist wiederaufladbar mithilfe eines Mini-USB. Nach Herstellerangaben sollen auch Inhalte aus dem Web wieder gegeben werden können, Ton inklusive.




 

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