Europäische Union warnt vor Terror-Avataren 
IT-News
Montag, den 11. August 2008 um 02:11 Uhr
Der Hype um virtuelle Welten wie Second Life hat sich längst gelegt. Doch jetzt warnt ein EU-Terrorexperte vor ganz realen Gefahren im Cyberspace.
 
Wie die Süddeutsche online berichtete, warnte der EU-Koordinator für die Terrorismusbekämpfung, Gilles de Kerchove, vor Gefahren der Virtualität.
 
Zustande kommen diese allerdings nur, da noch immer auf älteren Papieren zur Basis gearbeitet wird, Neuerungen in der Administration und den Gesetzen nicht oder nur sehr langsam durch gesetzt werden können und es damit dem Terrorismus relativ leicht gemacht würde, kriminelle Machenschaften in Virtuellen Welten wie Second Life zu etablieren.
 
Die Innenminister der 27 EU-Staaten hatten Anfang Juli bereits über ein Strategiepapier beraten, das unter anderem einen besseren Zugriff von Terrorfahndern auf Daten zu internationalen Banküberweisungen fordert. Der Bundesrat billigte kürzlich eine Gesetzesänderung, wonach außer Banken und Finanzdienstleistern auch Immobilienmakler und Steuerberater bei Bargeschäften von über 15.000 Euro grundsätzlich die Identität des Kunden überprüfen müssen.

So sagte de Kerchove, dass neue Zahlungsmethoden und alternative Überweisungssysteme anfällig für die Finanzierung terroristischer Aktivitäten seien. Der Anti-Terrorbeauftragte drängt in dem Dokument, das die EU- Innenminister bereits vor knapp zwei Wochen gebilligt haben, auf einen besseren Datenaustausch der Fahnder auf nationaler und europäischer Ebene sowie mit Drittstaaten. De Kerchove empfiehlt, „Rechtliche Hindernisse sollten beseitigt werden, ohne die Grundsätze des Datenschutzes zu gefährden."
 
Den gesamten Presse-Artikel findet man online bei der Süddeutschen (dpa). 
 

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