Tatsachen der Zukunft | Ars Electronica vorüber 
IT-News
Donnerstag, den 25. September 2008 um 18:40 Uhr
08-0928_ars_electronica Wir leben bereits in Zeiten der Zukunft. Zumindest deutet sie sich bereits strikt und deutlich an. Kaum jemand kann noch an ihr vorbei sehen. Und wäre dies doch auch widersinnig, bietet die Zukunft doch nicht nur Neues, sondern auch zahlreiche Wege der Möglichkeiten und Visionen.
 
Internet, Virtuelle Welten und Techniken des Web 3.0 sind Kommunikationsmittel, die es so bisher nicht gab. Sie ermöglichen uns neben der Vernetzung das Erkunden und Erschaffen neuer Räume - sei es im Geiste, technologischer Erweiterungen oder der Kunst.
 
Die Ars Electronica, das jährliche Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft, fand dieses Jahr in Linz statt. Vom 04.-09. September stand unter dem Thema „A NEW CULTURAL ECONOMY – wenn Eigentum an seine Grenzen stößt“ das Ars Electronica Festival 2008 an den ersten Kapiteln einer neuen Wissensgesellschaft.
 
In der offiziellen Ankündigung hieß es:
"Es geht um das Spannungsverhältnis von Informationsfreiheit und Urheberrechten, es geht um das große Geschäft und die Vision einer offenen Wissensgesellschaft. Und es geht um brauchbare und tragfähige Spielregeln für diese neue Realität. Spielregeln, deren Formulierung nicht allein JuristInnen und WirtschaftsexpertInnen überlassen werden sollte."
 
Dass allerdings speziell in der neuen Art der Technologie und Möglichkeiten Grenzen zu sehen sind, die noch differgieren zu den Möglichkeiten, die angepasst werden wollen und zu schätzen sind, das liegt vor allem in Anbetracht des Umfanges kunstvoller Ambitionen auf der Hand. 
Zu diesen und zusammen hängenden Themen äußerte sich Gerfried Stocker, der seit 13 Jahren Chefkurator der Ars Electronica ist, gegenüber Golem. 
 
Unter anderem sagte er aus:
Ich glaube es ist eine Triangel, die sich um die Themen Öffentlichkeit, Privacy und Open Access dreht. Sie sind in einem Dreiecksverhältnis stark miteinander verwoben. Dieses Verhältnis betrifft direkt die Frage, wie wir in Zukunft als Gesellschaft einerseits die Vorteile neuer Technologien nutzen können und andererseits unsere Freiheitsrechte bewahren können.
Das ist ein Thema, das weniger durch Neuigkeit, sondern eher durch Brisanz besticht. Denn beim aktuellen Stand der Entwicklung laufen wir Gefahr, unsere Bürgerrechte und die Standards einer freien und mündigen Gesellschaft zu verlieren.
Ein Standpunkt, der sich nicht nur von selbst erklärt, sondern auch Grundlage der Zukunft sein muss. Das positive und umfassende Denken und die Optimierung in Anbetracht aller Umstände müssen zeitlichen Bestand und unbedingt in all unsere Aktivitäten einfließen, seien sie nun künstlerischer, technischer oder persönlicher Natur.
 
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