Virtuelle Welten fördern effiziente Gruppenarbeit 
IT-News
Donnerstag, den 02. Oktober 2008 um 07:16 Uhr

Neben zahlreichen Lernangeboten, die nach und nach virtuelle Welten erobern, wurde im Rahmen einer Forschungsarbeit der US-Universität Penn State ein weiterer Vorteil von Muves (multi user virtual environments) wie Second Life, Lively und Co. dokumentiert.

Ziel des Versuches war, heraus zu finden, auf welche Weise Gruppen am Besten zusammen arbeiten können.  

Die Studenten wurden hierfür in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt, um eine komplexe mathematische Textaufgabe zu lösen. Die erste Gruppe war in einem realen Raum versammelt, die nächste tauschte sich per Telefonkonferenz aus, und die dritte nutzte Avatare in Second Life, die per Textchat miteinander kommunizierten. Der Versuch wurde insgesamt zehn Mal wiederholt. Es zeichnete sich deutlich ab, dass die Avataren-Gruppe in Second Life die besten Ergebnisse lieferte. Allerdings brauchte sie relativ lang, da die Steuerung der Avatare für die Studenten noch ungewohnt war.

Es zeigt sich, dass es sich durchaus lohnt, sich mit virtuellen Welten und digitalen Alter Egos frühzeitig auseinander zu setzen, um sie zukünftig genau so selbstverständlich und problemlos als effektives Arbeitsmittel einsetzen zu können wie heute die Internet-Suchmaschinen – etwas, das noch vor ein paar Jahren auch unvorstellbar gewesen war.

Was einmal mehr beweist, dass virtuelle Welten Potenzial besitzen in Richtung des Lernens und des Erlernens. Schaut euch doch einfach mal um, skeptisch aber aufmerksam, kritisch aber nicht mit Scheuklappen. Ihr werdet einiges finden können, was auch euch interessiert...

 

 

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