Oldenburger Medienagentur entwickelt Google Earth Inszenierung 
IT-News
Sonntag, den 26. April 2009 um 09:00 Uhr
Bild: VisuamundoAch, wie herrlich konnte man in den alten Zeiten noch über die Ostfriesen lästern. Wer kennt ihn nicht, diesen alten Kalauer: „In Aurich ist’s schaurig, in Leer noch mehr“. Oder so ähnlich. Aber diesen und ähnliche dumme Sprüche können wir ab sofort wirklich vergessen, denn an der Küste tut sich inzwischen so einiges in Sachen IT-Technologie. Aus der Medienagentur Visuamundo, ansässig am Philosophenweg 16 im schönen Oldenburg, kommt die Meldung, dass dort jetzt sogar für Google Earth gearbeitet wird.


Ein neuer IT-Star an der Küste 

Die Firma Visuamundo ist eine Oldenburger Medienagentur, die im Geobrowser Google Earth Projekte und Informationen visualisiert, also bildlich darstellt. Die Programmierer von Visuamundo verbinden dabei Informationen wie Bilder, Texte, Grafiken, dreidimensionale Animationen, Videos, Statistiken und so weiter mit beliebigen Orten auf dem Planeten Erde, wenn dieser Ort in Google Earth dargestellt wird. Auch Unternehmen und Organisationen können diesen Service für sich nutzen, indem sie ihren Online-Auftritt in einen Geobrowser einbinden. Neben solchen bisher relativ wenig bekannten Erweiterungen des Nutzungsspektrums von Geobrowsern wie Google Earth bietet die Firma Schulungen zur Nutzung von Geobrowsern allgemein, speziell auch von Google Earth an. Dass die Arbeit von Visuamundo inzwischen  allgemein anerkannt wird, zeigt die Tatsache, dass die Medienagentur nach 2008 auch im Jahr 2009 erneut den IT-Innovationspreis der Initiative Mittelstand erhielt, das ist eines der größten deutschen Mittelstandsportale; dieser Preis wurde den Oldenburger Medienspezialisten auf der diesjährigen CeBIT zum zweitenmal verliehen.


BUND lässt das „Grüne Band“ in Google Earth visualisieren 

Das Grüne BandIn einem ganz neuen Projekt im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) visualisierte die Firma Visuamundo nun auch das sogenannte Grüne Band innerhalb von Google Earth. Dabei handelt es sich um den größten Biotopverbund Europas. Das Grüne Band zieht sich in nord-südlicher Richtung entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens quer durch Deutschland. Da sich dort jahrzehntelang keine Menschen im Bereich der Grenzanlagen aufhielten, bietet das grüne Band seither den bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Rückzugsraum, ein Biotop, das in dieser Form so in Mitteleuropa kaum mehr existiert. Seit dem Mauerfall 1989 und dem folgenden Abbau der alten Grenzanlagen setzt sich der BUND für den Schutz des Grünen Bandes ein. Die von der Medienagentur Visuamundo entwickelte Inszenierung ermöglicht es jetzt den Besuchern von Google Earth, einen virtuellen Flug entlang der alten innerdeutschen Grenze zu unternehmen. An vier Standorten können die Besucher ihren virtuellen Freiflug unterbrechen, um die Artenvielfalt der Fauna und Flora zu bewundern, die sich dort im alten Grenzgebiet angesiedelt hat, zum Beispiel eine seltene Orchideenart, und auch Wildkatzen kann man dort noch sehen. Mehr Informationen zum Grünen Band findet man auch direkt bei BUND. 


 

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