Wie gut kennen sie Google Earth? - Möglichkeiten und Nutzen 
IT-News
Dienstag, den 28. Juli 2009 um 07:44 Uhr
09-0426-google_earthbund-01Mal schnell über Satellit das Urlaubsziel betrachten, den schlecht einsehbaren Garten  des Nachbarn näher in Augenschein nehmen oder sich geographisch schlau machen.

Mit Google Earth alles längst kein Problem mehr.
Auch Google Moon und Google Mars sind mittlerweile ernst zu nehmende Applikationen des Interntgiganten.

Durchs Schlüsselloch geschaut

schluesselloch Usprünglich hieß die Software KEYHOLE. Entwickelt wurde sie von Michael T. Jones - Inhaber der Keyhole Corporation. Google Inc. kaufte 2004 das Unternehmen und gab der Software den jetzigen Namen: GOOGLE EARTH.

Die Bedienung der Software ist einfach gestaltet. Es beginnt mit der Ansicht des Globus und lässt jeden Ort der Welt bis auf wenige Meter entfernt betrachten. Zusätzlich kann man eine Menge Details einstellen, beispielsweise den Stand der Sonne.
Seit Version 4.3 wird auch der Aufnahmezeitpunkt an der unteren Fensterkante eingeblendet.
 

Datenflut

G Earth Seit Einführung der Software im Juni 2005 wurde Google Earth über 400 Millionen Mal herunter geladen. Im September 2006 betrug die Datenbank bereits 150 Terrabyte. Die Detailauflösung funktioniert an manchen Rasterflächen bis zu 15cm.
Die Bilder stammen unter anderen von DigitalGlobe, welches selbst zwei Sateliten betreibt, aber auch von verschiedenen Flugzeugen.
Durch Vereinigung von Satellitenbildern, Karten und leistungsfähiger Suchfunktion entstand ein globales geografisches Angebot an Information, welches seinesgleichen sucht. Selbst in die tiefsten Tiefen der Weltmeere kann man eintauchen

 
Die Erde ist nicht allein

Neben dem schönen blauen Juwel in All, kann man mit Google Moon und Google Mars nun auch den Erdtrabanten und den Nachbarplaneten unter die Lupe, oder besser gesagt das Digitalrohr nehmen.
Ausgestattet mit kompletten Datensätzen, von der Forschungsinstutition NAOJ  und der japanischen Raumfahrt-Agentur JAXA,  ist Google Moon ein Muss für Wissbegierige. Ob man nun  Neil Amstrongs Spuren folgen will, Originalbilder der Apollo Mission begutachten oder sich einfach nur von der 3-D- Mondlandschaft berauschen lassen will – Google Moon erfüllt all dies mit Bravour.   

Über Google Earth ist der Mond über der oberen Werkzeugleiste vom Modus ERDE in MOND änderbar. Allerdings sollte man mindestens Version 5.0 installiert haben. Als dritter Himmelskörper kam MARS hinzu. Auch hier sind nun auch virtuelle Exkursionen durch Tal und Land möglich. Inkludiert sind alle wichtigen bisherigen Marsmissionen der ESA,der NASA und Russland. Jeder kann den Weg der Nasa Roboter Spirit und Opportunity folgen und die eindrucksvollen hochauflösende Panorama Bilder bewundern.


Unterschiedlichste Nutzer

Viele Bestsellerautoren greifen für ihre Recherchen auf das Programm zurück.

Auch Filmstudios bedienten sich in der Vergangenheit schon der Aufnahmen - Die Filme Crank und Crank 2 benutzten intensiv Bilder und Animationen aus Google Earth bei Ortwechsel des Hauptcharakters  Chev Chelio´s, dargestellt von Jason Statham.

Aber auch andere benutzen die Software - böse Zungen behaupten, das Terroristen vor ihren Anschlägen die Plätze damit auskundschaften. US-Basen werden allerdings nicht gezeigt.

Google Earth ist kostenlos.
VWI berichtete bereits mehrfach über das Programm und seine Neuerungen:
Google Earth schaut bald noch genauer hin (09/08)
Google Earth stellt neue Komponente OCEAN vor (02/09)
Oldenburger Medienagentur entwickelt Google Earth Inszenierung (04/09)
 

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