Neue Funktionen in Vivaty 
Metaversen News
Dienstag, den 17. März 2009 um 10:46 Uhr
Vivaty Logo Seit dem Start des Addons für Facebook und AIM, worauf Vivaty derzeit lediglich läuft und begrenzt ist, hat die Community Vivatys unerwartet weniger stark an Nutzerzahlen zugelegt, obgleich es laut Myrl-Index des Monats November von sagenhaften Pageviews wimmelte und der Start zum selben Zeitpunkt wie das mittlerweile wieder eingestampfte Google Lively an die virtuelle Startlinie gegangen war.
Nun räumen die Betreiber auf - in positiver Hinsicht.

Einige Funktionen wurden in den vergangenen Wochen ergänzt.  Auch mehr und mehr Nutzer kann man finden, wenn sich auch die Avatare noch beinah alle aufs Haar gleichen, denn sie sind alle noch ähnlich jung - Newbies.

Jeder Nutzer Facebooks oder AIMs kann sich einen kostenlosen Zugang und damit Avatar in der virtuellen Sub-Welt verschaffen. Dies geschieht mithilfe eines Browserplugins. Aktuell werden der Internet Explorer 6 und 7 unterstützt, ebenso wie neuerdings auch der Firefox-Browser.

Neuerungen
Vivaty Strandchat Ein Punktesystem wurde zudem eingeführt, für jedwede mögliche Aktivität können Punkte eingeheimst werden. Zum Beispiel wenn man einmal am Tag seine eigene Szene (also Räumlichkeit) besucht, die obligatorisch inklusive ist - und für die man einstellen kann (ähnlich wie in Lively einst), ob und wie sie gefunden und gelistet werden sollen. So sind private Appartements möglich bis hin zu einer Gartenlandschaft oder einem Büro.
Punkte gibt es auch, wenn man Besucher in das eigene Appartement lockt oder ein Eintrag auf der persönlichen Pinnwand geschieht.
Diese Pinnwände (corks) sind ebenfalls eine Neuerung. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, dort eine Nachricht zu hinterlassen.

Kommentare sind allerdings nicht nur an Pinnwänden möglich. Alles, jeder Gegenstand, kann mit Kommentaren "behaftet" werden. Ein simpler Rechtsklick genügt, Kommentieren, Enter und schon erscheint ein sich drehender Kreis für alle sichtbar. Fährt man mit der Maus über den entsprechenden Gegenstand, sieht man den Kommentar und kann ihn gegebenenfalls wiederum kommentieren.
Bleibt zu hoffen, dass diese Funktion nicht Text- und Kommentarwellen nach sich zieht - was allerdings derzeit nicht zu befürchten steht, sieht man sich die magere Fülle momentaner Räumlichkeiten an.

Virtueller "Kauf"
Mit den Punkten kann man als Resident (Bewohner, Nutzer) im Gegenzug Kleidung oder Gegenstände erstehen. Die Auswahl der Texturen und Möglichkeiten ist derzeit noch relativ gering und wenige gestalterische Variationen sind als Grundfunktionen implementiert. Möglich sind derzeit Basis-Bauteile wie Wände, Stühle, Teppiche usw.
Weitere Medien sind derzeit Bilderrahmen, TV-Bildschirme, in die man Netz-Videos einbetten kann, und Musikplayer in diversen Formen, in denen ein Audio-Stream aus dem Netz wieder gegeben werden kann.
Immerhin, mag die ein oder andere Stimme nun sagen - bis dies in Second Life zum Standard gehörte, waren einige Tausend Liter virtuelles Wasser die Serverlandschaften hinunter geflossen. Der Vorteil von Vivaty ist klarerweise, dass es mit Facebook und YouTube starke Partner im Boot weiß - und die Erfahrungen mit virtuellen Welten und Präsentationen, die vor allem Second Life in der Vergangenheit nach außen transportierte, nicht erneut machen muss.

Cinematic
Vivaty Cinema Last but not least wurde nun auch ein weiteres Highlight aufgenommen - etwas dass man bereits aus Twinity-Kreisen sehr gut kennt.
Drei Kinos fügte die Entwickler-Crew Vivatys in die virtuelle Welt ein. Das Coming Soon Cinema  wird die neuesten Film-Trailer präsentieren, das Cinema Twilight zeigt alle Dinge in Zwielicht. Und natürlich darf eines  nicht fehlen - das Cinema Vivaty mit Filmen in voller Länge.
Jedes Theater hat dabei synchronisterte, verschiedene Filme im Angebot. Sie laufen also trotz der Anzahl der Möglichkeiten synchron ab. Laut der Ankündigung soll mit den Kinos noch einiges geplant sein. Auch ruft man dort zu Filmvorschlägen auf.

Immer mehr Avatare trifft man dieser Tage in der virtuellen Applikationswelt an - langsam scheint sie beim Konsumenten anzukommen. Allerdings dürfte es fraglich sein, ob sie aufgrund der Tatsache der Beschränkungen und der Notwendigkeit diverser Mitgliedschaften tatsächlich "Land gewinnt". Gerade dieses Konzept könnte es jedoch ebenfalls sein, was verblüffend "einschlägt".
Einen potenziell großen Kreis an Nutzern wie es Second Life hat, dürfte man jedoch von der deutschen Community derzeit kaum erwarten. Anfang 2009 waren rund 1,2 Millionen registriert.

Links:
Vivaty Homepage
Vivaty Blog
Vivaty / Facebook
AIM

 

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