Working Worlds - Das virtuelle Karrieresprungbrett: Interview mit Cornelia den Hartog 
Wirtschaft & Recht
Mittwoch, den 26. November 2008 um 10:00 Uhr

08-1124-workingworlds-logoCornelia den Hartog, Managing Director GAX Technologies S.A., war während der Working Worlds die ganze Zeit vor Ort und teleportierte von einem Salon zum anderen, sprach mit den teilnehmenden Firmen, holte Feedback ein und sorgte persönlich für einen reibungslosen Ablauf. Eine Woche nach der letzten Messe Ende Mai 2008 hatte sie wieder etwas mehr Zeit und konnte VWI noch ein paar Fragen beantworten.

VWI: Wie schätzen Sie den Erfolg der zweiten Working Worlds ein?

Den Hartog: Für GAX war die 2. Working Worlds wieder ein „Big Hit“. Bemerkenswert war, dass die Firmen, die schon bei der ersten Messe dabei waren, es dieses Mal viel ernster nahmen und darin einen wichtigen Teil ihrer Rekrutierungsarbeit erkannten. Sie sahen es nicht mehr nur als Marketingtool an.

08-1126-workingworlds-003VWI: Wie viele Besucher hatten Sie und wie viele Firmen nahmen teil?

Den Hartog: Am Messetag konnten wir mehr als 2.900 Teleports auf unsere Sim verzeichnen und es haben fast 20 Firmen teilgenommen.

VWI: Wissen Sie, wie viele Stellen auf der Messe besetzt werden konnten?

Den Hartog: Das wissen wir leider noch nicht. Ich weiß aber von einem Bewerber, der noch auf der Messe einen Arbeitsvertrag erhielt. Er war einer von denen, die ihren Lebenslauf vorher auf unserer Website hinterlegt hatten. Für die meisten anderen Bewerber gehen die Interviews noch weiter. Wir haben diesbezüglich eine Umfrage unter den teilnehmenden Firmen gestartet, deren Ergebnisse aber noch nicht vorliegen.

VWI: Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile, eine Jobmesse in einer virtuellen Umgebung zu veranstalten?

Den Hartog: Jobmessen haben grundsätzlich an Bedeutung für die Personalbeschaffung gewonnen. Virtuelle Jobmessen gehen noch einen Schritt weiter. Sie passen perfekt in die modernen Recruitment-Strategien, verhelfen den Firmen, die sie nutzen, zu einem positiven Image und bieten eine kostensparende Alternative. Reisekosten und teure Messestände entfallen. Stattdessen können alle Teilnehmer im eigenen Büro oder vom heimischen PC aus zur Messe „gehen“. Zusammen mit der Tatsache, dass die Gespräche und die Gesprächspartner echt sind und der Kontakt direkter kaum sein kann, bieten virtuelle Jobmessen wie die Working Worlds eine unschlagbare Alternative.

08-1126-workingworlds-002VWI: Haben Sie schon Feedback von einigen der teilnehmenden Firmen erhalten?

Den Hartog: Wir wissen, dass Dexia 41 Bewerbungsgespräche auf der Messe führte. Bei der Sitgroup stellten sich 15 Bewerber vor. Der Bewerber, der noch auf der Messe seinen Job fand, hatte sich bei einer Anwaltskanzlei beworben.

VWI: Wird es wieder eine Working Worlds geben? Und haben Sie darüber nachgedacht, diese über die Beneluxstaaten hinaus zu veranstalten und zum Beispiel Deutschland einzubeziehen?

Den Hartog: Ja, es wird definitiv wieder eine Working Worlds geben. Ich bin davon überzeugt, dass virtuelle Jobmessen sich als fixes Recruitment Tool etablieren werden. Deshalb wird die nächste Working Worlds auch europaweit ausgelegt. Ich hoffe sehr, dass sich auch deutsche Firmen daran beteiligen werden. Es wäre wunderbar, all die realen Grenzen auszublenden, was in SL ja absolut möglich ist.

Die dritte Working Worlds findet am Donnerstag, 27. November 2008, in Second Life statt.

Weiterführende Links:

VWI-Bericht von der Working Worlds Mai 2008

Working Worlds - Informationen und Registrierung 

SLurl zum Working Worlds Messegelände

 

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