2000 Sims verloren - Die aktuellen Statistiken 
Wirtschaft & Recht
Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 21:00 Uhr
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Die ersten sichtbaren Folgen der Preissteigerung bei Open Space Sims:

 
December 2008 - MTD 24498 -64

Die aktuellen Zahlen von Linden Lab belegen, dass die Openspace-Krise durchaus wahrnehmbare Folgen zeigt.

November 2008 24562 -1977  

So ist nicht nur der bisherige monatliche Zuwachs an Sims in Höhe von rund 800 - 1000 Stück jeden Monat vorerst zum Stillstand gekommen. Der November weist einen Verlust von 2000 Sims auf, so dass die Gesamtzahl der Inseln von 26539 auf 24562 zurückging. Ob dies nur ein kurzfristiger Einbruch ist oder wie sich die Entwicklung ab dem tatsächlichen Beginn der Preissteigerung zum 01.01.2009 fortsetzt und ab wann sich die Kurve normalisiert, ist aus derzeitiger Sicht nur bedingt abzuschätzen. Einige Überlegungen dazu sind aber erlaubt.


In dem Interview, das Mark Kingdon Dusan Writer am 21.11.2008 gegeben hat, sind zu dem Punkt Bewertung und Konsequenzen aus der OS Preissteigerung, leider nur schwammige Allgemeinplätze und ein lapidares "Es war leider nötig" herauszulesen.

Jedoch ist, nach Lesen fast aller Posts zu dem Thema einerseits, ebenso wie durch die subjektive Beobachtung im unmittelbaren Bekanntenkreis andererseits, abzusehen, dass sich im Frühjahr die Zahlen stabilisieren und wieder Zuwächse zu erwarten sind. Sowohl bei deutschen als auch den amerikanischen und sonstigen in der Welt angesiedelten Residents herrschte eine ähnliche Stimmung: Alle, deren Zorn über die 67-prozentige Preiserhöhung (auch wenn sie nun in zwei Stufen vollzogen wird) groß genug war, haben relativ rasch ihre Sim aufgegeben. Hinzu kam, wenn die finanzielle Belastungsgrenze bereits vorher erreicht war, der Wunsch, das eigene Leiden nicht unnötig hinauszuzögern.

Derjenige Teil, der die OS zu vornehmlich finanziellen Zwecken betreibt, prüft in dieser Übergangszeit noch einmal, ob eine Refinanzierung, zum Beispiel durch Preisanpassung der eigenen Produkte, durchsetzbar ist. Somit könnte zum Jahreswechsel und natürlich auch zum endgültigen Inkrafttreten im Sommer kommmenden Jahres noch eine Rückgabewelle auftreten. Die grundsätzliche Entscheidung, ob und wie SL weiter genutzt wird, dürfte aber bei den meisten Bewohnern schon gefallen sein. Und wenn klar ist, dass man sich eine OS-Sim nicht mehr leisten kann, dann wird man nicht noch weiter Energie und Geld hineinstecken. Wie lautet der alte Indianerspruch: "Ein totes Pferd kann man nicht mehr reiten."

Alle, die diese Entwicklung nicht erlebt haben, weil sie vielleicht erst jetzt SL für sich entdecken, werden sich auf Basis der zukünftigen Preise entscheiden und ohne Frustfaktor einfach akzeptieren, was LL ihnen da anbietet.

Das mag man bedauern, ändern kann man es nicht.

Weiterführende Links:

Second Life Statistiken 

Interview mit Mark Kingdon

 

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