Lea Korte goes Second Life 
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Dienstag, den 06. April 2010 um 11:31 Uhr
Cover Lea Korte Am 27.03.2010 fand um 21:00 Uhr in der virtuellen Welt Second Life eine ganz besondere Lesung im Kafé Krümelkram statt. Lea Korte stellte ihren neuen historischen Roman "Die Maurin" vor.

Die Autorin Lea Korte lebt nun bereits seit fast 20 Jahren in Spanien und so ist es nicht verwunderlich, dass ihre beiden bisher erschienen Romane "Die Nonne mit dem Schwert" und "Die Maurin" in Spanien spielen.

Das im Februar erschienene neue Werk "Die Maurin" inkludiert zahlreiche historische Persönlichkeiten wie Isabella I. von Kastilien, Oberhaupt der Katholischen Königsfamilie, der zu Ehren der "Orden de Isabel la Católica" gewidmet wurde, der Königin, unter deren Regierung im Jahre 1492 Amerika entdeckt worden ist.

Die Maurin startet geschichtlich im Jahre 1478 und beginnt mit dem Leitspruch Senecas:
Nicht, weil die Dinge uns unerreichbar erscheinen, wagen wir nicht - weil wir nicht wagen, erscheinen sie uns unerreichbar.
Aus dem Klappentext:
Andalusien im 15. Jahrhundert. Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe - und mittendrin steht die junge Zahra. Als Hofdame und enge Vertraute Aischas, der Hauptfrau des tyrannischen Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel dunkler Intrigen und rücksichtsloser Machtkämpfe. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Spanier Gonsalvo - eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt ...
Der historische Roman "Die Maurin" erschien im Februar 2010 bei der Verlagsgruppe Droemer-Knaur und basiert, bis auf eine einzige Szene, auf einer wahren Begebenheit, die Korte sorgfältig recherchiert hat. Dabei halfen ihr vor allem Prof. Dr. Jordi Aguadé und dessen Frau Laila Benyahia, die ihr viele Fragen im Bezug zu den historischen Hintergründen beantworten konnten. Der Roman entstand innerhalb von drei Jahren - ohne die Hilfe hätte sie gewiss noch einmal zwei Jahre benötigt. Beim Schreiben hielt sie sich strikt an die chronologische Abfolge.

Anfangs sollte die Seite 250 den Mittelpunkt des Buches bilden. Jedoch bekam die Autorin beim Schreiben an dieser Stelle nicht weiter. Erst als sie ihren Agenten bat, einmal darüber zu lesen und dieser prompt 50 Seiten in den Mülleimer warf, ging es wieder voran und es entstand ein Roman von 650 Seiten zuzüglich einigen Anhängen wie Zeittafel, Stammbäumen und einem Glossar.


Über Lea Korte

Lea Korte hat sich in erster Linie auf historische Romane spezialisiert, die sie auch privat gern liest und sich allgemein für geschichtliche Ereignisse interessiert. Sie findet es zudem reizvoll, die frühere Geschichte dadurch wieder zum Leben zu erwecken.
Sie schreibt seit 15 Jahren, wobei es sich anfangs um Kurzgeschichten handelte, die in Zeitschriften veröffentlicht wurden.
Als sie mit 12 Jahren "Die Buddenbrooks" gelesen hatte, beschloss sie "einfach so", Schriftstellerin zu werden und wollte seitdem nur noch lesen und schreiben. Später agierte sie als Journalistin und Übersetzerin.

Die Lesung in Second Life selbst erfolgte inklusive kleiner Probleme der Live-Technik. Denn ursprünglich sollte Lea Korte die Textpassagen nicht selbst lesen, aber da die Leserin dauerhaft abgehackt zu hören war, blieb Korte am Ende nichts anderes übrig, als selbst aus ihrem Werk zu lesen, was sie meisterhaft bewerkstelligte und von den vielen Zuschauern anhaltenden Applaus erntete.

Das Highlight der Lesung war die Verlosung am Schluss. Denn per Zufall wurden von der "Verlosungsmaschine" zwei Zuschauer ausgewählt, die jeweils ein signiertes Buch von Lea Korte gewannen.

Links:
Webseite von Lea Korte
Buch plus Leseprobe bei Droener-Knaur
 

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