Beatles Museum öffnet seine Tore in Second Life 
Events & Places
Montag, den 11. Oktober 2010 um 15:50 Uhr

Beatles MuseumWürde John Lennon noch leben, könnte er heute seinen 70. Geburtstag feiern und vielleicht würde er das ganz modern machen - in der virtuellen Welt von Second Life. Dort wird heute das Beatles Museum feierlich eingeweiht.

SecondRadio wird die Live-Konzerte und Lesungen mit internationalen Interpreten per Livestream präsentieren und freut sich auf rege Inworld-Teilnahme. Auch der Erbauer der neuen Sehenswürdigkeit im virtuellen Leipzig - genauer gesagt knapp 1.000 Meter darüber ist aufgeregt. JohnWinston Vandyke ist sein Leben lang ein Fan der Fab Four gewesen und hat ihnen nun eine eigene 3D-Gedenkstätte errichtet.

Der interessierte Besucher landet auf der Savile Row in der City of Westminster. Eingeweihte werden diesen historischen Ort kennen, denn in der Hausnummer 3 richteten die Beatles 1968 ihr Apple Office ein und sorgten für Fanbelagerungen rund um die Uhr. Auf dem Dach dieses Hauses fand auch ihr legendäres "Rooftop-Konzert" statt, bei dem sie ein paar Songs für ihre Fans spielten, ohne dass diese sie sehen konnten. Das Konzert fand seinerzeit nach etwa 40 Minuten ein jähes Ende, weil sich Anwohner über den Lärm beschwerten.

JohnWinston VandykeDazu wird es heute und morgen wohl nicht kommen, denn Anwohner gibt es im virtuellen Beatles Museum selbstverständlich nicht. Der Autor Lophius Tedeschi wird um 19.30 Uhr das Event mit einer Lesung unter dem Titel "Lucy in the skybox with diamonds" eröffnen. Danach treten Musiker wie Babba Ballyhoo oder Grateful Stryker auf. Morgen am Sonntag geht es schon um 12.00 Uhr los, wenn Milosh Glasgow seine Sendung "Second Lunch" auf SecondRadio ausstrahlt. JohnWinston Vandyke, quasi der Museumschef, wird ebenfalls am Sonntag live auftreten und seinen persönlichen Tribute von 21 bis 22.00 Uhr zollen. Die Konzerte finden im Cavern Club statt, allerdings wird es sich JohnWinston Vandyke nicht nehmen lassen, seinen John-Lennon-Tribute-Gig auf dem Dach zu performen...

JohnWinston, dessen Namensverwandtschaft mit John Winston Lennon sicher kein Zufall ist, zog die Beatles schon als kleiner Junge den damals in seinem Umfeld eher angesagten Bands wie Depeche Mode oder U2 vor. Sie waren auch der Grund, warum aus ihm ein Musiker und Musiklehrer geworden ist, der neben den großen Beatles-Titeln auch gern Eric Clapton, Dire Straits oder eben "alles in Richtung guter Rock und Pop" interpretiert.

Wunderbarerweise hat Angie Ling von Leipzig in SL den Platz für das Museum kostenlos zur Verfügung gestellt, wie JohnWinston Vandyke uns begeistert verriet. Sie unterstütze alles, was mit Musik zu tun habe. Diese Unterstützung hat das mit viel Liebe und Blick für Details errichtete Beatles Museum auch verdient.

The Cavern ClubBei unserem ersten Rundgang konnten wir schon einiges entdecken. An einer in den Boden eingelassenen Gedenktafel mit der Aufschrift "Imagine" kann man ein wenig in sich gehen oder man geht auf Entdeckungstour und findet die Beatles bei ihrem berühmten Überqueren der Abbey Road oder ihr quietschgelbes Yellow Submarine. Auch einen Blick auf das Konzertset auf dem Dach von Savile Row No. 3 kann man erhaschen, wenn man auf den richtigen Poseball klickt. Merchandising-Artikel, nachempfundene Beatles-Instrumente und virtuelle Memorabilia findet man ebenso wie Fotos und bunte Jukeboxen - dreimal darf man raten, was die wohl spielen...

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