Die Tiroler sind lustig, die Tiroler sind froh 
Events & Places
Dienstag, den 19. August 2008 um 14:36 Uhr

tirol_006Ein Kinderlied weit weit aus der Vergangenheit schleicht sich in die Erinnerung ein und bleibt ganz subtil präsent.

Erste Begegnungen, erste Örtlichkeiten entscheiden über Bleiben oder Gehen. Second Life ist so gross, dass vertraute Klänge aus dem Biergarten für den einsprachigen Neu-Avatar wie ein grüner Fleck in einer schier unergründlichen Vielfalt der Möglichkeiten erscheinen muss.
„Man spricht deutsch“ klingt wie ein befreiender Stoßseufzer und gibt Orientierung im Wust von babylonischem Sprachgewirr und einer Inflation angebotener Karten und Landmarken und lässt aufatmen.


Meile um Meile gelaufen, geflogen oder per Knopfdruck „trekkiemässig“ gebeamt steht der gestresste Avatar schliesslich vor der alles entscheidenden Frage ob er sich diesen Irrsinn weiterhin antun will oder einfach schreiend (virtuell versteht sich) davon läuft. Gelegentlich auf dem Bildschirm dargebotene Diashows anstatt flüssigem Lauf der Dinge machen den gemeinen SL-Bewohner hart für das „Zweite Leben“ und lassen ihn zu jemandem heran reifen, den nichts zu erschüttern vermag.
Den Inventarsack voll gepackt mit Freebies jedweder Art oder Unart sinkt er dann doch irgendwo erschöpft nieder.
 
Was hat das jetzt alles mit den lustigen Tirolern zu tun ?
Es sind sogar sieben, und sie sind, wenn man ihnen begegnet, schuld daran, dass man nun doch nicht resigniert und nicht alles, was nur annähernd an SL erinnert, von der Festplatte löscht. 
Da ist der Frankytirol Barbarossa, Chefeinheizer vom Ganzen, Annabella an der „Quetschen“, Rino und Mary zupfen die Schrammeln, Doris entlockt dem Keyboard Folkloristisches und Sissy Rosenbaum macht die schöne Jodlerin. Bleibt noch Zaphod Enoch, der das Licht zurecht rückt und allem den nötigen Background verleiht. 
08-0816tirol_002 Sieben lustige Tiroler, gekleidet in zünftigem Loden im „Tiroler Eck“ bieten die Möglichkeit, einmal zur Ruhe zu kommen, einfach da zu bleiben, zuzuschauen und mitzumachen. Der Ort ist stimmig und mit viel Sinn für Details gestaltet und gibt gerade denjenigen, die nur Deutsch sprechen, Orientierung nach endlosen Streifzügen durch die meist englischsprachige Welt. 
An jedem Sonntagmorgen ab elf Uhr ist Party nach Klängen von DJ Ötzi und seinen Sangesbrüdern und -Schwestern angesagt und das virtuelle Weizen fliesst in Strömen. In kurzen unregelmässigen Abständen verpflichten die Alpenländer Künstler der unterschiedlichsten Musikrichtungen um Augen und Ohren auch für Jazz, südamerikanische Rhythmen oder Blues bei den Gästen zu öffnen. Und zum Schluss jeder Veranstaltung gibts eine gemeinsame „Brotzeit“ an der weiss-blauen Tischreihe.
Zugegeben, wer sucht, findet genug deutsches, aber nur wenig, was zum Bleiben und weitermachen in SL einlädt. Die sieben lustigen Tiroler schaffen das und bereichern mit einigen Farbklecksen mehr die Palette der Möglichkeiten im SL
Gut zu wissen und irgendwo findet sich bestimmt auch noch ein Tirolerhut...

SLurl:

 

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