Ringvorlesung dreier Experten in Second Life 
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Montag, den 26. Januar 2009 um 14:47 Uhr
Ringvorlesung BannerInklusive einem Video informierten wir bereits kurz über die am heutigen Montag statt findende Ringvorlesung dreier Experten in Second Life.
Das Thema wird ab 14 Uhr sein:
Second Life - wie niedrigschwellig ist das Medium?

Partizipierende ExpertInnen mit Erfahrungen in der Durchführung von Veranstaltungen in Second Life nehmen dazu Stellung und informieren über aktuelle Erfordernisse und Entwicklungen.

Im Einzelnen sind dies:
  1. Dr. Nadine Ojstersek. Sie lehrt an der Universität Duisburg-Essen im Online-Studienprogramm Educational Media und Präsenz-Studiengang Diplom-Pädagogik. Sie beschäftigt die Frage, inwiefern es sinnvoll ist, vorhandene mediendidaktische Konzepte und Methoden auf Virtuelle Welten zu übertragen (oder aber neue Konzepte zu entwickeln) und welche Kriterien hierfür relevant sind.
  2. Dennis Schäffer, Mitarbeiter im Projekt E-Learning 3D der Universität Bielefeld. Ziel des Projekts ist es, die spezifischen Potentiale und Schwächen des Einsatzes von Multi User Virtual Environments (MUVE) wie Second Life für virtuelle Lehr- und Lernprozesse zu erforschen und für die Bildungspraxis nutzbar zu machen. Für Studierenden der Fakultät für Erziehungswissenschaft werden daher Vorlesungen, Seminare und Sprechstunden in der Online-Repräsentanz veranstaltet.
  3. Dipl.-Päd. Johannes Moskaliuk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wissensmedien (IWM) und lehrt am Lehrstuhl für Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Universität Tübingen. Er hat den Aufbau einer Präsenz des IWM in Second Life begleitet. Im Rahmen eines Seminars zur Fallarbeit erprobte er die Nutzung der Virtuellen Welt als Versuchsumgebung für psychologische Studien.
Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Joachim Wedekind (e-teaching.org). Die letzte Veranstaltung ähnlicher Art mit dem Thema "Akademische Medienkompetenz" kann online nach betrachtet werden.

Die offizielle Ausschreibung zur Veranstaltung besagt, dass e-teaching.org mit der aktuellen virtuellen Podiumsdiskussion – diese nun typischerweise in Second Life – ausloten möchte, welche Kompetenzen didaktisch, methodisch und technisch erforderlich sind, um entsprechende Szenarien zu realisieren.
Obwohl der Hype um Second Life schon wieder abzunehmen scheint, gibt es eine ganze Reihe von Anwendungen gerade im Bildungsbereich. An etlichen Hochschulen wird erprobt, ob die Verlagerung von Veranstaltungen in die virtuelle Lernwelt Second Life didaktisch einen Mehrwert erbringen kann. Fragt man allerdings Studierende, so haben nur wenige bereits Erfahrung mit diesem neuen Medium. Auch viele Lehrende stehen Second Life kritisch gegenüber. Unter dem Blickwinkel Medienkompetenz stellt sich dabei sofort die Frage: Was muss ich als Hochschullehrender eigentlich an Kapazitäten und Kompetenzen investieren, um sinnvolle Anwendungen in Second Life umsetzen zu können? Welche Anforderungen und Potenziale bietet Second Life?
Um an der Podiumsrunde teilnehmen zu können, benötigt man einen Second Life Account. Ein direkter Teleport an die inworld Adresse der eteaching.org Präsenz ist erst hernach möglich.

Links:
SLurl e-teaching.org (Teleport)
Offizielle Ankündigung
e-teaching.org Homepage
 

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