Underground Art in der Galerie Artifex 
Kunst
Dienstag, den 12. Mai 2009 um 11:20 Uhr
Siw Jarvinen - urban impression Die Fine Art Prints der Künstlerin Siw Jarvinen in ihrer Second Life Version

Am Sonntag, den 10.05.2009 um 11. AM SL Time eröffnete in der Galerie Artifex die Ausstellung „Urban“ der Künstlerin Siw Jarvinen. Ihre Bilder sind noch bis zum 31.05.2009 in der, extra für diese Ausstellung neu gestalteten, Galerie Artifex zu sehen.

Siw Jarvinen, hinter der im realen Leben der Künstler und Fotograf D. Christians steht, führte ihre Gäste, in einer munteren Mischung aus Vortrag und Dialog, durch die Räume.

Mit einer Ausnahme sind alle Werke, die gezeigt werden, Fine Art Prints, die im realen Leben erworben werden können. Jedes Bild ist ein Unikat.

In der Urban Serie kombiniert Siw Jarvinen die Themen natürliche Nacktheit, Nichtkommunikation und Rassismus. Wie es der Name schon verrät, haben alle Bilder die düsterere städtische Atmosphäre einer dystopischen Zukunft.

Die Akte zeigen junge Frauen, tief in ihre eigenen Gedanken versunken, deren Nacktheit ganz selbstverständlich zur Situation gehört. Die Künstlerin dazu: Es ist "kein abstoßender Voyeurismus, keine künstliche Erotik und kein Schmuddel; einfach nur nackt, weil es in der Situation natürlich ist."

Das Modell auf dem Bild ist fast immer allein. Andere Menschen erscheinen nur indirekt oder als Schatten. Siw Jarvinen sagt dazu: "…in SL ist es, wie im realen Leben. Die Menschen gehen aneinander vorbei. Sie kommunizieren ungehört über IM mit ihren Freunden und vermeiden Blickkontakt mit Fremden."

Vermeiden des Fremden, ist das dritte Thema das Siw Jarvinen bewegt. Damit meint sie weniger den Hang zur nationalen Ghettobildung, der immer wieder zu beobachten ist, als offenen Rassismus. In einer besonders heimtückischen Form trifft diese Art der Diskriminierung in Second Life die Nekos. Jene Katzenwesen, die ihren Ursprung in der Welt der Mangas und Animes haben.

Heimtückisch, weil die Diskriminierung mit dem Argument: "Das sind ja keine echten Wesen!" verniedlicht wird.

Siw Jarvinen zum Thema Nekos und Rassismus: "Die Idee für die Bilder entstand durch ein T-Shirt, dessen Aufdruck zum Hass auf Nekos aufrief." Die Künstlerin wurde daraufhin selbst zum Neko und zeigt sie in ihren Bildern als Wesen, die ebenso normal sind wie alle anderen Avatare.

Die Nekobilder entstanden auf der SIM „Horus Trade“, die es in dieser Form nicht mehr gibt.

Die Arbeiten von Siw Jarvinen kann man in SL und in RL erwerben. In SL dürfen sie in der Ausstellung kostenlos kopiert werden. Wer der Künstlerin dennoch Lindens zukommen lassen möchte, kann dass an den Open Preis Boxen, die am Ein- und Ausgang stehen, tun.

Links:

Siw Jarvinen Homepage
Gridhikers Webseite
SLurl Galerie Artifex

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