Kunst
Donnerstag, den 04. September 2008 um 18:24 Uhr

08-0904-liebe_ausstellung003Auf einer phantastisch gestalteten Skyplattform befindet sich eine gemeinschaftlich organisierte Ausstellung mit Skulpturen, Bildern und Gedichten zum Thema Liebe und Leidenschaft:

"Liebe, die Leiden schafft"

Die Ausstellungsfläche umfasst drei Etagen, die durch einen Fahrstuhl miteinander verbunden sind. Die Bilder, vorwiegend Acrylgemälde aus dem RL von Emma Fargis, Fotocollagen von Lisa Balczo und Skulpturen, sind in einer bizarren und zugleich romantischen Höhlenlandschaft inszeniert. In Second Life ist das möglich, was im RL für eine Kunstausstellung technisch nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar ist, weiß Emma Fargis. Sie schätzt als RL-Künstlerin die Möglichkeiten, die die virtuelle, dreidimensionale Plattform bietet.

 

Kunst
Montag, den 01. September 2008 um 12:00 Uhr
 08-0901-brennende_buecher001
Mai und Juni 1933 – überall in Deutschland brennen die Scheiterhaufen. Angefangen auf dem Opernplatz in Berlin verbrennen fanatische Mitglieder der deutschen Studentenschaft bis zum Juni in allen größeren Städten die Schriften von Ernst Bloch, Bertold Brecht, Maxim Gorki, Franz Kafka, Karl Marx oder Kurt Tucholsky, nur um einige Namen zu nennen. 

Im Schein der Fackeln übergeben die Nationalsozialisten jüdische, marxistische und pazifistische Bücher den Flammen. Als "Aktion wider den undeutschen Geist" rotten sich die Horden auf Marktplätzen und Versammlungsstätten zusammen und versetzen dem freien Wort im Nazi-Deutschland den Todesstoß. Flammen und Rauch werden zu gespenstischen Zeigefingern, die auf die zukünftigen Kamine in Auschwitz ihre unseeligen Schatten werfen, wo Millionen Juden, aber auch Sinti und Roma, Zeugen Jehovas und Homosexuelle, ihrer Menschlichkeit und Freiheit beraubt, im Gas und in den Flammen der Verbrennnungsöfen enden.

Brennende Bücher als Fanal für die beginnende Verfolgung, Unterdrückung und Ermordung so vieler Menschen. Ab 1933 gehen in Deutschland und später in grossen Teilen Europas für lange Zeit die Lichter aus.
Kunst
Sonntag, den 31. August 2008 um 08:36 Uhr

08-0830_papp_00oder:

Neupaul Palen, Papper Papp und ihre SL-Kunst

"Sometimes a Change of Scenery can work Wonders" - Neupaul Palen und Papper Papp 

"SL requires of all of us an activity, a necessary interaction with the world that surrounds us, to be able to enjoy completely its expressive potential. We don't believe, absolutely, that the best way to use the medium SL is to reproduce usual outlines from our ordinary life. So, our aim is not making a usual Art Gallery or a Museum. This installation has to be lived (not just visited) at various levels:MIND-heart-AIR-standing-sitting-SECOND and all the ways you can imagine. Pictures, sounds, words, will materialize in an unexpected way, NEVER the same.

Kunst
Sonntag, den 24. August 2008 um 02:00 Uhr
08-0824-shakespeare1 Neben Live-Musik verschiedenster Genres, Kunstausstellungen, Lesungen Museen und nachgebauten Baudenkmälern hat auch die klassische Schauspielerei in Second Life Einzug gehalten.
 
Auf einer in Fachwerk-Ambiente gestalteten Sim (Literary) agiert die The SL Shakespeare Company (SLSC), eine professionelle Theatergruppe, die Bühnenstücke von Shakespeare in kleineren Abschnitten der einzelnen Akte aufführt.

Kunst
Samstag, den 23. August 2008 um 22:18 Uhr
08-0823_crossworld_galleryDie Crossworlds Gallery der Kuratorin Fabilene Cortes und des Inhabers der Sim, Nerd Bert, besticht schon seit langer Zeit innerhalb Second Lifes mit ihrem einzigartigen Konzept und stets neuer Ausstellungen.
 
Qualität ist dabei ebenso eine Basis wie die Liebe zur Kunst selbst. Wie Fabilene stets zu betonen weiß, ist es Nerd zu verdanken, dass das einzigartige Konzept der Galerie professionell und mit der Passion zur Kunst durch geführt wird und gepflegt werden kann. 
 
Zwei neue Ausstellungen und die zweite der überdimensionalen, übereinander schwebenden Hemisphären werden an diesem Wochenende offiziell eröffnet.
Dynamische Skulpturen und Fotografien von Frauen sind die neuen Ausstellungsschwerpunkte, bei welcher sich Schmonson Dalglish als "weltlicher" Kurator in der Crossworlds verdient macht.
Kunst
Montag, den 18. August 2008 um 02:00 Uhr
08-0819-helnwein1VMOA. Die vier Buchstaben stehen für Virtual Museum of Art, bestimmt eines der besten Kunstmuseen, das ich bisher in SL gesehen habe. Gaffer ist einfach mein Name, also der assoziative Beiklang ist im Grunde unbeabsichtigt und rein zufällig.

Trotzdem, um das noch etwas weiterzuspinnen: Als naiver Gaffer bin ich zum ersten mal dort auch reingegangen in die derzeitige Helnwein-Ausstellung, also uninformiert und unbefangen, ein ganz normaler und ungeschulter Kunst-Konsument.

Ich sage Euch, dieser Helnwein haut einen um. Die Bilder sind Schreie, sie klagen an, sie üben eine unmittelbare Wucht auf den Betrachter aus. Inzwischen war ich vier- oder fünfmal in der Ausstellung, Helnwein lässt mich also nicht mehr los...

Kunst
Sonntag, den 17. August 2008 um 19:22 Uhr
Die Literatur-Gruppe Brennende Buchstaben hat jetzt regelmäßige Termine für Gruppen-Meetings und eine Wort-Schmiede für Schriftsteller festgelegt.
Wer sich für eins oder beides interessiert, kann sich die Termine in Literature in the Sky auf dem Info-Board angucken oder IM an Zauselina Rieko schicken. Die BookCrosser werden sich ebenfalls regelmäßig dort treffen. 
Kunst
Freitag, den 25. Juli 2008 um 12:46 Uhr
080727-yara_design-002Die Galeristin und Künstlerin JaneDark Miles präsentiert in regelmäßigen Abständen Künstler, die ihre Werke in Second Life nicht nur ausstellen, sondern auch dort erschaffen. Am Sonntag, dem 27. Juli 2008, startet eine neue Ausstellung im Fotostudio *Vamp Berlin*. Dieses Mal präsentiert Yara Eilde ihre Skulpturen, Lichtobjekte und Bilder.

Die Vernissage findet am Sonntag, 27. Juli 2008, um 18:00 Uhr MEZ statt. Die Besucher können Yara Eilde persönlich treffen, im Anschluss an die Vernissage in der Galerie feiern und das spektakuläre Feuerwerk genießen, das JaneDark Miles als krönenden Abschluss geplant hat. Bis zum 03. August 2008 bleibt die Ausstellung rund um die Uhr geöffnet.

VWI traf Yara Eilde kurz vor der Eröffnung der Ausstellung zum persönlichen Gespräch.

Kunst
Dienstag, den 22. Juli 2008 um 21:11 Uhr

Endlich. Verwöhnt von einem regen Lesungsbetrieb auf den beiden anglo-amerikanisch geprägten Sims Book- und Publishing Island, einem meiner ersten Heimatorte in Second Life, bin ich als Buchfan, -produzentin und Leseratte erfreut, zu erleben, dass sich auch in deutschsprachigen Communities eine Lesungskultur entwickelt.

Englisch zu sprechen, zu hören und selbst zu schreiben, ist ehrenwert, anstrengend und durchaus bildungs- und kommunikationsfördernd, doch sich in seiner Muttersprache zu äußern, gibt ein befriedigerendes Gefühl von Expressivität, bzw. das Gefühl, dem näher gekommen zu sein, was man textuell für andere von sich wahrnehmbar machen wollte. Außerdem bietet die deutsche Sprache andere Möglichkeiten als die englische, aber das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls fand eine der ersten deutschsprachigen Lesungen am Sonntag, dem 20.07. 2008 auf dem Sim Huin in der Mitte eines als Dorfplatz gestalteten Ambientes statt. Ein kleines Bühnenpodest, mehrere Holzbänkchen und die Einladung der Veranstalterin Zauselina Rieko zusammen mit der Gruppe Brennende Buchstaben zogen immerhin um die 20-25 Zuhörer an, die ein zweistündiger Lesungsabend mit einer großen Vielfalt an literarischen Genres und Themen erwartete.

Kunst
Montag, den 21. Juli 2008 um 20:43 Uhr
the_wall
Vorgeschichte 
1979 erschien das Konzeptalbum The Wall von Pink Floyd, einer wegweisenden Rockgruppe, die neben Tangerine Dream, Santana, Jethro Tull u.a. besonders den Sound der 70er Jahre geprägt hat. Die Stilmittel bestanden v.a. in einem Mischen elektronisch erzeugter Klänge zu einer psychedelischen Soundtextur. Hier setzte auch die Stimme der Kritiker von The Wall an, denn die Entwicklung des spezifischen Pink Floyd Sounds zeigte keine Weiterentwicklung, vielmehr muss man wohl die inhaltliche Entwicklung zu einem Konzept der Darstellung innerpsychischer Zustände als Entwicklungsschritt betrachten.

Es geht um einen identitätssuchenden Jugendlichen, der um sich herum einen emotionalen Wall (of Sound) errichtet hat, genervt und pathologisiert durch mütterliche Überfürsorge, Abwesenheit väterlicher Zuwendung und grausame Schulerlebnisse. Statt die letzte Konsequenz der inneren Emigration, den Suizid zu ziehen, wird der Protagonist zu einem gesellschaftlichen Mitläufer mit faschistischen Zügen. Er schafft es nicht, alle Emotionen zu unterdrücken und klagt sich selbst vor einem imaginären Gericht an. Das Urteil besteht in einem Zerstören der Mauer, die er als Schutz um sich herum errichtet hat.
Dieser Inhalt wurde 1980/81 zunächst in gigantischen Bühnenshows in den USA/Großbritannien und Westdeutschland dargestellt. 1982 entstand ein Film, in dem reale und Zeichentrickpassagen vermischt sind.
Eine Reanimation erfolgte nach dem Fall der Berliner Mauer 1989. Im Juli 1990 wurde The Wall symbolträchtig auf dem Potsdamer Platz mit bekannten Stars aus der Rock- und Popszene neu inszeniert.


 


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