Bald gesperrte Bereiche in Second Life 
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Sonntag, den 15. März 2009 um 11:52 Uhr
Laut einer Ankündigung des offiziellen Second Life Blogs wird es zukünftig striktere Trennungen in Hinsicht auf Altersfreigaben und Zugangsberechtigungen geben.

Linden Lab will damit der Sicherheit Rechnung tragen und der Tatsache, dass auch Kinder und Jugendliche SL nutzen.

Nicht alle Bereiche sind jugendfrei
. Zahlreiche Residents und Avatare begeben sich ausschließlich zu zwielichtigen Amüsement-Zwecken in die virtuelle Welt. Dies soll weiterhin möglich sein. Jedoch wird eine Altersverifikation eingeführt - der exakte Zeitpunkt ist noch nicht festgelegt.

Während der nächsten Monate wird Linden Lab laut der offiziellen Ankündigung weitere Details bekannt geben und das System der Kontrollen testen und einführen.

Mit drei Hauptanliegen wartet es auf:
  1. Ein geografisch abgetrenntes Gebiet auf dem Mainland für pikante Angebote, (Landbesitzer, die solcherlei Angebote auf ihren Sims haben, müssen nicht umziehen, sondern müssen ihr Gebiet "flaggen", also als "adult" kennzeichnen).
  2. Die Suchergebnisfilterung wird eingeführt werden, sodass man als Suchender wählen kann, ob obszöne Inhalte aufgeführt werden dürfen.
  3. Nutzer, die obszöne Angebote nutzen oder suchen wollen, werden ihre Accounts zukünftig verifizieren müssen - zum Beispiel durch eine Kreditkarte oder eine andere Altersverifikationsmethode, die noch nicht fest steht.
"Das Hauptziel dieser Initiative ist es", so schreibt Cyn Linden in besagtem Beitrag, " Second Life voran zu treiben und den Residents mehr Kontrolle darüber zu gewährleisten, was sie sehen wollen und was nicht, und die bestmögliche Methode zu unterstützen, mit welcher Erwachsenen-Inhalte auch nur jenen zugänglich ist, die tatsächlich erwachsen sind."

Während der nächsten sechs Wochen sollen demnach Richtlinien erstellt werden, die bestimmen, welche Bereiche und Aktivitäten in den Adult-Content fallen, wie diese gekennzeichnet werden sollen, der Bereich auf Mainland soll eingeführt werden und - nicht zuletzt - die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Neuerungen umsetzen zu können.

Aus dem angefügten Update geht hervor, dass 2-4% des Mainlands als abgesperrter Bereich dienen wird. Im gesamten Second Life seien 95% der Inhalte nicht jugendgefährdend sodass auf nur 5% die Fragestellungen und Änderungen relevant werden, die nun beschlossen worden sind. Aufgrund der Forschungen in den SL-Landen seien somit 2-4% des Mainlandes als Gebiet mit jugendgefährdenden Inhalten vollkommen ausreichend, um die Neuerungen in die Tat umzusetzen.

Link:
SL-Blog Ankündigung
 

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