sMeet und seine Nutzer spenden für Haiti 
Smeet
Montag, den 25. Januar 2010 um 12:57 Uhr
sMeet Haiti-Aufsteller Das am 12.Januar geschehene Erdbeben auf Haiti wird als eine der zerstörerischsten Naturkatastrophen der letzten 100 Jahre gesehen und verzeichnet Presse-Echo und Anteilnahme der verschiedensten Institutionen. Auch sMeet hilft mit.

Das Erdbeben hat bisher bestätigte 112.000 Opfer verursacht. Die Regierungen der Welt reagieren, durch Geld-Spenden, Entsendungen von Polizeikräften und der Unterstützung von Ärzte ohne Grenzen e.V.

Insbesondere die Ärzte ohne Grenzen sehen sich  mit zahlreichen Problemen konfrontiert. So sind neben den Versorgungstätigkeiten Tausende Patienten zu verpflegen, die mit Infektionen zu kämpfen haben, die aufgrund laienhafter Erstversorgung entstanden seien.
Psychologische Behandlungen seien ebenso zu tätigen - auch für die Helfer selbst. Zahlreiche Menschen, die zum Zeitpunkt des Erdbebens auf Haiti waren, haben Traumata davon getragen.

Rund 609 Tausend Menschen sind in der Umgebung der Hauptstadt Port-au-Prince ohne Obdach - zahlreiche von ihnen nehmen das Angebot der Regierung an und ziehen von der Hauptstadt gen Südwesten und Norden.
Dank internationaler Hilfe konnte bisher über drei Millionen Betroffenen geholfen werden. Banken, Restaurants und Supermärkte, aber auch Tankstellen sind nun zum Teil wieder geöffnet. Seit dem gestrigen Sonntag wird als Vorbereitung für eine Geberkonferenz der Wiederaufbau Haitis von mehr als 20 Ländern im kanadischen Montréal in einer Krisenkonferenz besprochen. Auch die europäischen Regierungen treffen sich - Ziel ist eine langfristige Wiederaufbauhilfe des Karibik-Staates. Unter anderem hat Frankreich Gendarme entsandt, da zahlreiche Ausschreitungen und Verwirrungen beobachtet werden.


Virtuelle Hilfe in sMeet

In sMeet, der deutschstämmigen 3D-Chatwelt, sind die Nutzer bis zum morgigen Tag aufgerufen, in Form von Spenden mitzuhelfen. Die gesamten Erlöse der virtuell verkauften Aufsteller "Hilfe für Haiti" von 60 Cent gehen an die Vereinigung Ärzte ohne Grenzen. Diese Aktion erstreckt sich über die deutschen virtuellen sMeet-Räume ebenso wie französische, englische und spanische. Die Aktion wurde sieben Tage lang durchgeführt.
Über die Höhe der bisherigen Spenden werden keine Zahlen kommuniziert. Möglich sei es jedoch, so die sMeet Zentrale in Berlin, dass die Aktion verlängert wird.
 

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