Twinity - Virtuelle Realität durch echte Schauplätze 
Welten im Portrait
Samstag, den 03. Oktober 2009 um 03:50 Uhr
TwinityDie 3D-Onlinewelt Twinity verknüpft die virtuelle mit der wirklichen Welt, indem sie Nachbildungen realer Städte zum darin Leben und Erkunden zur Verfügung stellt. Nach Berlin wurde Singapore eröffnet, London und weitere Metropolen werden folgen. Der besondere Realitätsbezug soll ein möglichst lebensnahes Spielgefühl erzeugen.

Der Besucher hat so die Möglichkeit die deutsche Hauptstadt von jedem beliebigen Ort der Erde aus zu erleben und zu entdecken. Vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz und zum Hackescher Markt schreitet er die Straßenzüge ab, fast so, als wäre er persönlich in die Stadt an der Spree gereist.


Erste Schritte  und Funktionsweise

Twinity Singapur Das Projekt befindet sich nach wie vor in der offenen Betaphase, die Anmeldung ist gratis. Um Twinity betreten zu können, muss man sich die Software downloaden. Die allgemeine Kommunikation im Spiel läuft auf Englisch, auch wenn in manchen Sprechblasen anderssprachige Unterhaltungen geführt werden. Die ziemlich lange Zeit, die es braucht, bis das Spiel startet, ist wirklich geschickt genutzt. Denn ein Tutorial erklärt dem Neuling schon mal erste Schritte, Funktionen und Tools des Programms. Schön wäre es natürlich, wenn man das später deaktivieren könnte.

Angekommen steht dem neuen Twinizen freundliches Personal zur Verfügung, das leicht am gelben T-Shirt erkennbar ist. Über den Bubble-Chat wird einem weiter geholfen und Fragen beantwortet. Hier fährt die Betreiberfirma Linie, hinter den Helfern stecken echte Menschen. Ansonsten scheinen die Community-Mitglieder was Offenheit, Herzlichkeit und Kontaktbereitschaft anbelangt, nicht viel mit echten Metropolen-Bewohnern gemein zu haben. Man steht auch im Pulk eher verloren herum und ist froh, dass wenigstens die Support-Mitarbeiter mit einem sprechen.
 

Navigation und Orte

Karte Twinity Der User startet wahlweise in Berlin oder Singapur. Nach dem ersten Einloggen landet man jeweils wieder am letzten Aufenthaltsort. Per Teleport gelangt man an andere Orte der Landkarte. Wirklich übersichtlich öffnet sich nach einem Klick auf die Weltkugel eine Liste zum Auswählen des Wunschziels. Die Hauptfunktionen sind unten mittig am Bildschirm abgelegt, was für bequeme Verfügbarkeit sorgt. Den Avatar bewegt man mit den Pfeiltasten der Tastatur.


Aussehen und Finanzen

Die Funktionen um den Avatar zu personalisieren und anzupassen sind gut, umfangreich und einfach gemacht. Man kann sogar sein eigenes Fotos dafür verwenden. Der Neuling bekommt auch ein Startkapital, um erste Einkäufe tätigen zu können. Um an selbstverdientes Geld zu kommen, schaut man sich im Jobcenter um. Dort gibt es Arbeiten mit Wettbewerbscharakter, wie beispielsweise Fotos von bestimmten Orten schießen, oder auch Anspruchvolleres, wie als Innenarchitekt Appartements auszustatten.

 
Grafik

Konzert in Twinity Die Grafik von Twinity ist fast ebenso aufwendig und gut wie die von Second Life - alles in allem aber noch etwas holziger und steifer, weniger lebendig und vielfältig. Das mag auch daran liegen, dass in Twinty gewisse Dinge vorgeben sind, also nicht von den Residenten erstellt werden.
 

Gestalten und Erleben

In Twinity können die User ein eigenes Appartement beziehen und einrichten, sich mit Freunden aus aller Welt treffen, per Bubble-Chat, VoIP oder einfach mit Animationen kommunizieren, gemeinsam shoppen, Videos schauen, Musik hören, Events besuchen, sich über alle möglichen Themen informieren – und natürlich Spaß haben. Wer möchte, kann sich aber auch kreativ entfalten und beispielsweise über eine Schnittstelle für externe 3D-Entwicklungskits neue Gegenstände, Kleidungsstücke oder Möbel herstellen.

Links:
Alle Twinity Artikel @ VWI
Twinity Homepage
 

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