Virtuelle Touristenscharen aus China erwartet 
Kolumnen
Montag, den 15. September 2008 um 16:00 Uhr

Der chinesische Mittelstand ist auf dem Vormarsch. In Zukunft werden die Touristen aus China die interessantesten Sehenswürdigkeiten Europas, insbesondere Deutschlands, aber erst auf virtuellem Wege erkunden, bevor sie sich auch im echten Leben ins Flugzeug setzen. So lautet die Prognose der chinesischen Gaststudentin Juan Yang, die sich in ihrer Masterarbeit an der Hochschule der Medien Stuttgart mit dem Web 3D und seiner Bedeutung in Bezug auf den chinesischen Mittelstand und dessen Potential für den deutschen Tourismus auseinandergesetzt hat.

Andreas Mertens von SLTalk & Partner ist sich sicher, dass chinesische Touristen schon sehr bald auf Kulturreise in virtuellen Welten sein werden. Attraktionen wie den Kölner Dom gibt es bereits in Second Life, während in Twinity gerade ein virtueller Nachbau der deutschen Hauptstadt Berlin entsteht. Mertens untersucht in Kooperation mit Prof. Dr. Mödinger von der Hochschule der Medien Stuttgart die Zukunftsmärkte von morgen und die sind im 3D-Internet zu finden, da ist man sich einig.

Mertens meint dazu: "Second Life wurde oftmals fehlinterpretiert. Nüchtern betrachtet ist es eine internetbasierte 3D-Infrastrukturplattform. Wie man sie nutzt, liegt beim Anwender." In der allgemein eher kritischen Haltung gegenüber 3D-Internettplattformen sieht er auch kein Problem, sondern eine nützliche Verzögerung eines sich öffnenden 3D-Internet-Marktes.

So gesehen könnte aus dem Wunschtraum vieler Sci-Fi-Fans vom Beamen, dem Dematerialisieren des Körpers als Transportmethode, doch noch Wirklichkeit werden, jedoch auf virtuellem Wege.

Links:

SLTalk

Masterarbeit von Juan Yang

 

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