Machinima of the Week - Sintel von Blender Foundation 
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SchwachPerfekt 
Samstag, den 02. Oktober 2010 um 18:57 Uhr
Machinima FilmklappeUnser heutiges Machinima ist eigentlich gar keins, jedenfalls nicht nach der Definition eines Machinima.

Wir zeigen den Fünfzehnminüter "ausser der Reihe", weil dieser Film so sehenswert ist, dass wir ihn als herausragendes Beispiel eines animierten Film einfach zeigen müssen. Die Geschichte ist bewegend, rührt zu Tränen, ist zugleich spannend und voller Geheimnisse. Die Charaktere wirken lebensecht, trotz Rendergrafik, man vergisst vollkommen, dass man einen animierten Film schaut, ist sofort vom Sog der Handlung ergriffen und fiebert mit dem zarten Mädchen, welches so verzweifelt und mutig nach ihrem kleinen Drachen sucht.

Sintel von der Blender Foundation wurde nicht in virtuellen Welten gedreht, sondern entstand ausschliesslich in der OpenSource-Rendersoftware "Blender". Ein 12-köpfiges Team arbeitete fast ein Jahr lang an diesem Meisterwerk.

Sintel beweist uns eins: es spielt keine Rolle, in welchem Medium eine Geschichte erzählt wird, ob als Realfilm, Puppentheater oder Machinima. Diese Geschichte würde in jedem Medium funktionieren und die gleiche Faszination auslösen. Das gilt für jede gute Geschichte. Eben weil dies so ist, wollen wir ihn diese Woche zeigen, als Ermutigung für alle, die Machinimas produzieren. Wenn die Story gut ist, kann sie auch in einem Machinima erzählt werden; die Perfektion der Animationen und Effekte sind dann letztlich Nebensache.
 

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