Laurina Hawks gewinnt UWA II Machinima Award 
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Montag, den 11. Oktober 2010 um 15:24 Uhr
Laurina Hawks nach der Preisverleihung (photo von JayJay Zinfanwe)Wieder geht der Oscar der Machinima-Zunft in Second Life (der UWA-Challenge) an Deutschland, diesmal an Laurina Hawks und Bradley Dorchester.

45 der namhaftesten Machinima Produzenten und Regisseure aus SL hatten sich beteiligt. Ein Preisgeld von insgesamt einer Million Linden Dollar war ausgesetzt, sowohl für Machinima als auch die Kunstwerke. 


Gewinner der zweiten UWA Challenge ist Laurina Hawks gemeinsam mit Bradley Dorchester. Zitat aus Laurina's Dankesrede:
"Als ich die Szene mit dem Klimpern der eine Billion Trillionen Linden drehte, ahnte ich ja nicht, dass ich diesen Klang bald selbst hören sollte. Aber es kam so. Ich danke vor allem meinem Team und den vielen Künstlern der UWA Galeria, ohne die eine solche Fülle an grossartigen Machinimas nicht möglich gewesen wäre. Dieser Contest hat Second Life ganz bestimmt enorm bereichert."
Schon in der ersten Challenge wanderte der Hauptpreis nach Deutschland; damals gewann Cisko Vandeverre mit "Seek" (VWI berichtete). Dass es wieder ein deutscher Movie ist, der den ersten Preis gewinnt, mag für die aufstrebendeMachinima-Szene in Deutschland sprechen. "No Tombs for the Arts" wurde im Vorfeld bereits von vielen favorisiert, obgleich man sich wegen der ungewöhnlichen Länge recht unsicher war.

UWA-BOSL Amphitheater "Grand Finale" UWA II Die Verleihung war besonders spannend, da es keinen 2. Preis gab. Der zweite Preis ging, laut UWA Chef und Initiator der Challenge JayJay Zinfanwe an "Nobody", da die Jury die gleiche Anzahl Stimmen auf zwei Gewinner verteilten. "We have a tie!" verkündete JayJay Zinfanwe und nannte zuerst Bradley Dorchester als Preisträger. Doch dann folgte sogleich die Nennung des Metaworlds Machinima.

Lumiere Noir, einer der Kuratoren der Stiftung sprach in seiner Rede über "Virtuelle Kunst" einige neuralgische Punkte an. Virtueller Kunst würde oftmals vorgeworfen, sie sei nicht "zum Anfassen, sei irreal". Noir wies in diesem Zusammenhang auf die Tatsache hin, dass "reale" Kunst auch nicht zum Anfassen sei, es sei denn "der Museumswärter schaue grad mal nicht hin."
Kunst sei in erster Linie ein Geschehen im Kopf des Rezipienten und somit unabhängig davon ob sie "virtuell" oder "real" präsentiert würde. Einzig die Reproduzierbarkeit virtueller Kunst, der dadurch die Einzigartigkeit verloren ginge, sei ein Argument, doch auch dieses könne durch die Existenz zahlloser reproduzierbarer Kunstdrucke ausgehebelt werden.

Der grosse Abräumer der 3D Art Challenge war Nish Nip, die gleich mehrere Preise für sich einheimste, unter anderem für "Umbrellas". Das Kunstwerk, welches in Hawks Movie thematisiert wurde, nämlich die "Gazing Medusa" gewann den 2. Preis im Bereich "Non Scriptet Artworks".
"Ich dachte schon, ich gehe total leer aus", sagte Laurina Hawks nach der Preisverleihung, noch völlig überrascht. "Alle möglichen Unter-, Neben- und Zusatzpreise wurden genannt und wir waren nicht dabei, also hatte ich schon völlig resigniert und freute mich nur für meine Kollegen. Als dann aber plötzlich beim Hauptpreis meine Name fiel, musste ich das erstmal nachlesen. Und nochmal. Und dann gleich nochmal. Bei meinem Weg zur Bühne bin ich dann wegen der Simgrenze erstmal runtergefallen, wie peinlich!"

Das Thema der nächsten Machinima Challenge der UWA wird voraussichtlich "Reisen" sein.

Links:
UWA-Blog
Machinima of the Week - die VWI-Serie von und mit Laurina Hawks
 

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