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Samstag, den 12. Juni 2010 um 19:09 Uhr
Machinima FilmklappeIn der wöchentlichen Serie der Machinima of the Week könnt Ihr entscheiden, welches das beste Machinima aller Zeiten ist. Votet euren Favoriten.

Vola Vola ist ein abendfüllender Machinima, unterteilt in kurze Episoden unter der Regie von Berardo Carboni. In dieser Episode geht es um einen Besuch der Galerie von Gazira Babeli.

An diesem Machinima fasziniert vor allem das Spiel mit der Realität, die Verschachtelung von Virtualitäten - Second Life, wie wir es kennen mutiert zur Realwelt, reduziert auf ein nüchternes Wohnbüro und einen Computer, vor welchem "normale" Menschen sitzen und ihre Avatare steuern. Diese wiederum sind fleischgewordene Pixelphantasien, die einem Gemälde von Miro entsprungen sein könnten.

Samstag, den 05. Juni 2010 um 12:24 Uhr
Machinima FilmklappeUnser Machinima der Woche ist diesmal wieder von der witzigen Sorte: "Doris & Rock nonSexGen Bed" ist im Gegensatz zu all den Sexgen-Betten, die uns in Second Life mit ihren bunten Bällen amüsieren, nicht animiert.

Hier kann man einfach nur gemeinsam drin liegen, und muss sich nicht mit komplizierten Menüs und Rumgeklicke plagen während auf dem Herd die Suppe anbrennt. Die vergnügliche kleine Werbesatire nimmt die Moral unserer Großeltern aufs Korn und zeigt uns mit einem kleinen Augenzwinkern, wie antiquiert uns die Vorstellungen der 50er Jahre heute erscheinen.

Aber auch für diese Randgruppe bietet Second Life eine Möglichkeit, sich auszuleben. Ein gelungenes Spiel mit Wertvorstellungen.

 

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Samstag, den 29. Mai 2010 um 15:11 Uhr
Machinima FilmklappeToxic Menges gehört schon lange zur etablierten kreativen Machinimaszene in Second Life und ist vor allem für ihre technischen Experimente bekannt. In ihrem neuen Video stellt sie eine höchst beeindruckende Role Play Sim vor: Insilico.

Dies geschieht mit eindringlicher Bildgewalt und vor allem einem Soundtrack, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die ruhigen Navigator Fahrten erinnern an "Blade Runner" und führen den Zuschauer durch eine düstere Neonwelt, die nur wenige jemals so gesehen haben dürften, denn ein durchschnittlicher Rechner mit normaler DSL Verbindung hat Schwierigkeiten, die Vielfalt und enorme Detaildichte dieser Sim ohne Standbild auf den Bildschirm zu bringen. Auch wenn dies kein Handlungsmachinima ist, als reine und ausschliessliche Sim Präsentation ist dieser kleine Movie richtungsweisend.

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Samstag, den 22. Mai 2010 um 18:00 Uhr
Machinima FilmklappeDas heutige Machinima der Woche zeigt, wie sehr ein gutes Drehbuch oder eine gute Idee die Qualität bestimmen.

Die Bilder rücken dabei fast in den Hintergrund. Es handelt sich um den Monty Python Sketch "How not to be seen", der von Hyenastudios innerhalb der Onlinewelt "Age of Mythology" - The Titans" gedreht wurde.

Basis des Machinima ist der absurd-komische Text der Pythons, ursprünglich als Realfilm umgesetzt. Die Realfilmszenen nun in einer virtuellen Welt nachzudrehen konnte bei der Art des Textes durchaus gelingen; insofern dient dieser Film als Beispiel dafür, wie auch mit sehr wenig Aufwand und sparsamen Effekten ein sehr unterhaltsames Machinima produziert werden kann.

Bewertet dieses ebenso wie alle anderen Machinima of the week.

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Samstag, den 15. Mai 2010 um 13:53 Uhr
Machinima Filmklappe Das Machinima der Woche präsentiert heute einen Wettbewerbsbeitrag zum Hosoi Ichiba Machinima Festival. Yani’s "Four Dreams of Hosoi Ichiba" glänzt durch opulente Bilder, ruhige Kameraführung und eine trickreich erzählte Geschichte.

Als Rahmenhandlung dient eine Kinovorführung: hier wurden besonders die zuschauenden Avatare detailverliebt in Szene gesetzt; da streitet sich ein Ehepaar, die Freundin klaut dem Freund das Popcorn und ein anderes Paar schaut sich verliebt an. Diese Details verleihen dem Film einen verschmitzten realistischen Touch. Die Kamera taucht alsbald in den Film auf der Leinwand ein und entführt uns in ein historisches Japan, welches uns durch die Augen eines Europäers, eines Reisenden vorgestellt wird. Auch hier wurden die Interaktionen liebevoll in Szene gesetzt, auf den Punkt genau nachvertont und gelungen vor allem durch die Auswahl wirklich sehenswerter Landschaften. Alles in Allem ein gelungener und kurzweiliger Film von Yani.


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