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Samstag, den 02. Oktober 2010 um 18:57 Uhr
Machinima FilmklappeUnser heutiges Machinima ist eigentlich gar keins, jedenfalls nicht nach der Definition eines Machinima.

Wir zeigen den Fünfzehnminüter "ausser der Reihe", weil dieser Film so sehenswert ist, dass wir ihn als herausragendes Beispiel eines animierten Film einfach zeigen müssen. Die Geschichte ist bewegend, rührt zu Tränen, ist zugleich spannend und voller Geheimnisse. Die Charaktere wirken lebensecht, trotz Rendergrafik, man vergisst vollkommen, dass man einen animierten Film schaut, ist sofort vom Sog der Handlung ergriffen und fiebert mit dem zarten Mädchen, welches so verzweifelt und mutig nach ihrem kleinen Drachen sucht.

Sintel von der Blender Foundation wurde nicht in virtuellen Welten gedreht, sondern entstand ausschliesslich in der OpenSource-Rendersoftware "Blender". Ein 12-köpfiges Team arbeitete fast ein Jahr lang an diesem Meisterwerk.

Mittwoch, den 29. September 2010 um 13:02 Uhr
48hfp LogoExakt 48 Stunden hatten die 22 Teams Zeit, um einen Machinima zu planen, zu drehen und zu vollenden. Im Rahmen des 48HFP, des 48 Hour Film Projects, fand zum vierten Mal der Machinimawettbewerb statt.
2007 gab es den ersten dieser Wettbewerbe - die meisten der Filme wurden in der virtuellen Welt Second Life gedreht. Das Gewinnerteam des 48HFP 2010 in der Machinima-"City" ist Stone Falcon Productions.

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Samstag, den 25. September 2010 um 17:10 Uhr
Machinima Filmklappe"Art theft done in Second Life" von Glasz DeCuir präsentiert ebenfalls einen Kunstraub innerhalb der UWA Gallery. Allerdings ist dieser Kurzfilm in der Machart grundverschieden vom Wochen-Vorgänger "No Tomb for the Arts".

Während "No Tomb" eher als Kabinettstück in Form eines Bühnendramas inszeniert wurde, und sich dabei an Klassiker wie "Der grosse Postraub" oder "Mission Impossible" anlehnt und diese parodistisch zitiert, ähnelt "Art Theft" mehr einem modernen "Ocean Twelve" oder "Stirb Langsam" Szenario, in welchem einige anonyme Dunkelmänner (respektive Dunkelfrauen) einen mit viel krimineller Energie und Rücksichtslosigkeit geplanten Coup durchziehen, der eher beängstigt als amüsiert. Gipfel der Infamie: die brutalen Gängster klemmen sich sogar das Preisgeld!
Sehenswert ist die DeCuir-Variante allemal, denn der Einsatz von Hubschraubern, Transportcontainern und dem anschliessenden Interview mit einer fassungslosen Museumsangestellten bietet eine Menge Action Colorit.

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Samstag, den 18. September 2010 um 18:20 Uhr
Machinima FilmklappeDas heutige Machinima ist ein Kurzfilm mit rund 15 Minuten Länge. Eine pointierte Komödie über den Sinn und Unsinn von Kunst. Gedreht hat das Team um Laurina Hawks das Machinima in Second Life als einen Wettbewerbsbeitrag.

"No Tombs for the Arts" ist eine Komödie über einen steinreichen Kunstsammler, der einen diplomierten Meisterdieb anheuert, um ein Kunstwerk zu bekommen, welches als unverkäuflich gilt. Das Machinima präsentiert sich in 3 Akten und fördert pointierte Komik innerhalb und am Ende der Story zutage.
Die Titelmusik (ein klassisches Gitarrenduo) wurde indes nicht digital produziert, sondern auf einer alten Revox Bandmaschine mit einem mechanischen Federhall aufgenommen.

Die Second Life typischen, etwas steifen, Animationen wirken dem Unkundigen deplatziert. Dennoch lockern sie den Movie auf, stellen teilweise Adaptionen aus Mission Impossible und Matrix dar.

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Samstag, den 11. September 2010 um 16:56 Uhr
Machinima Filmklappe In dieser etwas Tarantino'esken Version von Rotkäppchen und der Wolf, bezieht der wäldliche Unhold eine mächtige Tracht Prügel und der Jägersmann darf nicht mehr als anschließend Beifall klatschen. Und Toxic zeigt das mit Abstand attraktivste Rotkäppchen bisher.

Wenn man den tiefenpsychologischen Hintergrund dieses klassischen Märchens zugrundelegt (sexuelles Erwachen) wird diese Version regelrecht unheimlich.

Die Bilder zu diesem kleinen Movie sind atemberaubend. Toxic Menges hat den Wald als Akteur in Szene gesetzt, spielt gekonnt mit den Windlight-Einstellungen und lässt die Figuren plastisch hervortreten.
Die rein technische Qualität des Machinima schlägt alles bisher dagewesene. Selbst der Abspann ist noch sehenswert, da Toxic hier alle ihre Akteure nochmal wie in einem Theaterstück nach dem Vorhang auftreten lässt.

Little Red Riding Hood gehört ganz sicher zu den absoluten Highlights der Machinima-Szene diesen Jahres.


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