CeBIT spürt Wirtschaftskrise 
Donnerstag, den 26. Februar 2009 um 09:00 Uhr
CeBIT Krise - © Klausi @ PIXELIO
Jetzt scheint auch die CeBIT von der weltweiten Finanzkrise betroffen zu sein. Laut Angaben der Süddeutschen Zeitung sollen die Ausstellerzahle in Hannover um gut 25% gesunken sein.

Der High-Tech-Wettbewerb gehört zu den - durch die Wirtschaftskrise - meist betroffenen Branchen überhaupt.

Während das Geschäft vor kurzem noch florierte wie zu kaum einer anderen Zeit, folgte nun der Einbruch. Für die CeBIT bedeutet dies Austellerzahlen, wie sie zuletzt 1990 verzeichnet wurden. Zudem weichen immer mehr Hersteller auf andere Austellungen aus, um dem ständig steigendem Konkurrenzdruck Stand halten zu können.

Besonders betroffen ist die Unterhaltungselektronik. Verkaufszahlen von Handys und Computern gingen massiv zurück. Viele Firmen mussten bereits Stellen streichen, darunter auch Microsoft mit selten hohen Kündigungszahlen.

Vorerst blieben besonders kleinere Aussteller aus China und Südkorea aus, aber auch manch größerer Hersteller, wie zum Beispiel Trekstor, Ericsson oder Toshiba, stellen dieses Jahr nicht mehr auf der CeBIT aus. So verliert die CeBIT rund 20% Verkaufsfläche. Für den Veranstalter "Messe AG" ziehen diese Ereignisse schwere Folgen mit sich. Der Betreiber des weltgrößten Messegeländes macht Verluste in mehrstelliger Millionenhöhe, ein Sparprogramm ist bereits gestartet.

Links:
Süddeutsche Online
CeBIT
Deutsche Messe AG

Bildquelle:
"Digital" von Klausi @ PIXELIO
 

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