Schäuble plädiert für biometrische Sicherungen 
Montag, den 13. April 2009 um 06:21 Uhr
In der vergangenen Woche äußerte sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in einem Interview gegenüber der Rheinischen Post zu den Debatten der Killerspieldiskussion und schlug biometrische Sicherungen für Waffen vor.

Nach dem Amoklauf von Winnenden sei die Einführung von Waffenschränken zu prüfen, die sich "mit biometrischen Sicherungen so abschließen lassen, dass nur noch Berechtigte an ihre Waffen herankommen", sagte Schäuble der Rheinischen Post. Pistolen und Revolver sollten so gesichert werden, dass "nur noch der Berechtigte selbst mit ihnen schießen kann".

Auf die Frage, ob dies auch realisiert werden soll, antwortet der Minister:
Ja natürlich. Wir haben darüber sowohl mit den Ländern als auch mit den Sportschützen und Jägern intensive Gespräche aufgenommen. Wir wollen bis zur nächsten Innenministerkonferenz Anfang Juni Ergebnisse haben. Sollten wir dafür Gesetze ändern müssen, werden wir das noch in dieser Wahlperiode umsetzen.
Ein Kommentar auf das Interview äußert:
Demnächst wird er fordern, dass Waffenbesitzer und Mitglieder von Schützenvereinen gelbe Gewehre als Abzeichen zu tragen haben, damit man sie klar als potentielle Amokläufer erkennen kann...

Ob weitere Gesetze hier tatsächlich sinnvoll sind, kann gern hier diskutiert werden - was in der Politik hoffentlich auch der Fall ist, und nicht eine solch strikte Umsetzung, wie es aus den Worten des Innenministers heraus klingt.
 

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