World Cyber Games vorbei - Jugendliche räumen ab 
Veranstaltungen
Montag, den 10. November 2008 um 12:55 Uhr
08-1110_wcgE-Sport ist nun gleichsam salonfähig.
Das denkt man zumindest, wenn man sich die Nachrichten der aktuell zu Ende gegangenen WCG, der World Cyber Games, betrachtet. Mit der gestrigen Siegerehrung in Köln wurden auch Deutsche ausgezeichnet. Fraglich allerdings ist unseres Erachtens nach der Anspruch einer solchen Veranstaltung. "Das war eines der meistbesuchten Events der letzten Jahre", sagte Thomas von Treichel, zuständig für Qualifikation und Betreuung der deutschen Mannschaft.
Das Team aus Südkorea blieb am Ende mit sieben Medaillen das weit abgeschlagen erfolgreichste. 
 
Pascal "Dackel" Pfefferle (Ehrenkirchen, 20 Jahre alt) und Benjamin "Heckenheinrich" Schütz (Betzdorf, 18 Jahre) holten im Strategiegame Command & Conquer Gold und Silber. Max "The Demon" Laub (Köln, 16 Jahre) erreichte im Strategietitel Age of Empires Platz drei. Bronze holte auch Andreas "neogetix" Rode (Ibbenbüren) im Handy-Autorennen Asphalt 4. Die virtuellen Wettbewerbe wurden in 14 Disziplinen ausgetragen – am Computer, an der Spielekonsole und erstmals auch auf dem Handy.
 
Alles Games, die man schon seit Jahren nicht mehr angerührt hat. Eine solche Liga ist kompetenterweise allerdings urteilsfrei zu betrachten. Immerhin konnten sich mehr als 800 Spieler aus 78 Nationen im Wettkampf um Geld- und Sachpreise von rund 370.000 Euro einander stellen. Dass namhafte Hersteller und Sponsoren hinter einer solchen Veranstaltung stehen, ist erwiesen. Ihr Zweck allerdings mag dem Ein oder Anderen verborgen bleiben, zu Recht.
 
Die WCG bestehen nun seit dem Jahr 2000. Die WCG des nächsten Jahres werden im chinesischen Chengdu ausgetragen werden.
 
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