Avatar @ MetaplaceComputerspiele und Gesundheit - man tut sich schwer damit, diese beiden Begriffe in einen positiven Zusammenhang zu bringen. Doch gerade Physiotherapeuten entdecken derzeit die virtuellen Welten für sich und beginnen, sie für ihre Arbeit zu nutzen.

Unter dem Begriff der virtuellen Rehabilitation hat sich in den letzten Jahren ein völlig neues Forschungsfeld etabliert. Wie Spielkonsolen und Avatare die Therapeuten bei der Arbeit und die Patienten beim Training unterstützen können, beschreiben der Informatiker Thomas Schüler und die Physiotherapeutin Marion Pälmke in der Fachzeitschrift "physiopraxis" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010).

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Sicherheits-PC © Delater @ Pixelio.de Eine weitere LAN-Party, die Convention-X-Treme (CXT), wurde abgesagt, dieses Mal von den Veranstaltern. Denen nach eigener Aussage angeraten wurde, auf die sogenannten Killerspiele zu verzichten. Diese allerdings seien die beliebtesten Games solcher Veranstaltungen.

Im Mai hatte es bereits einen Fall einer Absage, der Intel Friday Night in Stuttgart, einer LAN-Party gegeben. LAN-Gegensprecher formulieren als Grund, dass Killerspiele nicht geduldet werden können, weil sie vorrangig für den Amoklauf in Winnenden verantwortlich waren.

Obgleich noch kein Verbot von "Killerspielen" ausgesprochen wurde, und die Veranstaltungen zumeist erst ab 18 Jahren zugänglich sind, könnte man mutmaßen, dass allgemein der Druck gegenüber LAN-Partys wächst, die doch eigentlich auch die Aufklärung auf ihren Fahnen stehen haben.

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Das schreckliche Massaker von Winnenden hat viele Fragen aufgeworfen, die bisher ohne Antwort blieben. Was motivierte einen Siebzehnjährigen zu einem solchen Exzess von Gewalt? Wieviel Enttäuschung, Frustration und Zurückweisung musste sich in der Psyche eines jungen Menschen ansammeln, um zu solch schrecklichen  Ausbrüchen und Zerstörungen zu führen?

Oder denken wir um zu viele Ecken, wenn wir hier mal wieder auf die Hypothese des Frustrations-Aggressionszusammenhangs verfallen? Sind die Zusammenhänge etwa viel einfacher? Sind es nur die Ballerspiele am Computer, die von "dummen Jungen" für bare Münze und als schlechtes Vorbild für die Problemlösung in der realen Welt genommen werden?

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LARA - Der Deutsche Games Award Logo
Am 24. Juni 2009 wird in Köln zum dritten Mal in Folge LARA - Der Deutsche Games Award verliehen, VWI brachte dazu kürzlich einen Vorbericht.
Die LARA 2009 soll alle voraus gegangenen Veranstaltungen übertreffen so der Veranstalter, der Entertainment Media Verlag (Dornach bei München), in einer Presseverlautbarung.

Angesichts der immer noch andauernden öffentlichen Kontroverse um Computerspiele allgemein geht die Branche damit erfreulicherweise wieder in die Offensive, und noch positiver ist es, dass sich auch die NRW-Landesregierung zur Game-Industrie bekennt.

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Im Netz gefangen - St.Hofschläger @ Pixelio Aufgrund der aktuellen Debatten, die auf die Greueltat in Winnenden folgen, ebben alte Diskussionen neu auf, die noch nicht final geklärt werden konnten oder wollten.

Eine aktuelle Studie wurde präsentiert, laut der 8,5 Prozent der deutschen Jugendlichen, die World of Warcraft spielen, suchtgefährdet "mit Kontrollverlust und Entzugserscheinungen" sind.
So befand das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN), allen voran Christian Pfeiffer, der für seine Meinung als Spielegegner bekannt ist.

Mehr als 40.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren wurden für die Studie befragt. Die Hochrechnung erfolgte standesgemäß exemplarisch. 14.000 Jugendliche sind demnach computerspielesüchtig, weitere 23.000 akut gefährdet.

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BMW-Welt Seit langem gibt der deutsche Computerspiel-Markt ein seltsam gespaltenes Bild ab. Einerseits nimmt die Zahl der zumeist jugendlichen Käufer und Spieler laufend zu und die quantitativen Indikatoren des Marktes stehen weitestgehend auf Grün. Andererseits hatten in Deutschland Computerspiele an sich seit eh und je mit pauschalen Imageproblemen zu kämpfen, das heißt die Außenwirkung des Produkts war nie unumstritten, und eine positive gesellschaftliche Akzeptanz der Gesamtbranche war keinesfalls gegeben.

Jetzt scheinen sich allerdings die Macher selbst ans berühmte Messer zu liefern. Fragwürdige "Spiele" findet man in der Liste der Nominierten, andere - haushoch gesehene - Spiele wiederum wurden nicht zugelassen. Offensichtlich geht es hierbei noch um Killerspiele und nicht schon um Technische Innovation... Der Computerspielpreis 2009 wird am 31.März 2009 in München verliehen werden.

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SpielraumVor wenigen Monaten, im November 2008, hat an der FHS Köln ein neues Institut mit dem Namen Spielraum - Institut zu Förderung der Medienkompetenz seine Geschäftsräume eröffnet. Erklärtes Ziel des Instituts Spielraum ist es, die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zum selbstbestimmten Umgang mit Computerspielmedien zu fördern, und gleichzeitig auch Erwachsene und Eltern mit konkreter Information und Aufklärungsmaterial über Computerspiele zu versorgen.

Zu diesem Zweck soll ein bundesweites Netzwerk sogenannter Multiplikatoren aufgebaut werden, welche die Aufklärungsarbeit des Instituts in der Öffentlichkeitsarbeit weiter tragen, außerdem stellt das Institut Unterrichtsmaterialien zum Thema Computer- und Videospiele für Lehrer bereit und führt Informationsveranstaltungen für interessierte Eltern durch.

Das Institut will mit seiner Arbeit einerseits allgemeine Vorurteile gegen Computerspiele abbauen, andererseits die Kritikfähigkeit von jugendlichen Gamern stärken.

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Munich Gaming LogoZum zweiten Mal nach ihrem erfolgreichen Auftakt in 2008 findet vom 01. bis 03. April 2009 die Munich Gaming statt. Diese dreitägige Veranstaltung, aufgeteilt in einen Kongress und eine Ausstellung, wendet sich an die Games-Branche und an die Medienindustrie.
Neben 25 Einzelveranstaltungen zu den Kernthemen "Spiele & Plattformen", "Content & Crossmedia", "Markt & Politik" sowie "Produktion & Technik" findet am Vorabend der Munich Gaming auch die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises statt.

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Wie heise online vermeldet, ist der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (GAME) jetzt Mitglied im Deutschen Kulturrat. "Damit zeige der kulturpolitische Streit darüber, ob die Computer- und Konsolenspielebranche zum Kulturbereich gehört, 'positive Wirkungen', betonte die Spitzenorganisation der Bundeskulturverbände", heißt es weiter bei heise online.

 

 

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08-0821-gc-logo_black Die Games Convention (GC) ist DAS Spielevent des Jahres. Am 20. August wurde die Messe in Leipzig mit einem musikalischen Großereignis eröffnet: Das Video Games Live Symphonieorchester und der Star-Pianist Martin Leung spielten Stücke aus Spiele-Hits wie "Final Fantasy" oder "Tomb Raider" und wurden dabei von Spielszenen auf einer riesigen Leinwand, Schauspielern und Tänzern auf der Bühne und einer fulminanten Lasershow unterstützt. Bis zum 24. August haben Besucher nun die Möglichkeit, die neuesten Spiele, Spielkonsolen und zukunftsweisenden Techniken auszuprobieren und kennenzulernen.

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