Sicherheits-PC © Delater @ Pixelio.deAm 27. Januar gegen 15 Uhr war der "Worst Case" eingetreten, den alle Online-Spieler fürchten: Das Inventory war geplündert. Verschiedene wichtige Ausrüstungsgegenstände seines Avatars, darunter ein Himmelstränenband, Phönixschuhe und ein Siamesenmesser waren nicht mehr auffindbar! Und auf dem Konto des Avatars fehlten volle 7 Millionen Yang! Der 45-jährige Bochumer, seit mehr als 2 Jahren mit seinem Avatar als aktiver Teilnehmer in dem Online-Spiel Metin2 von Gameforge unterwegs, staunte nicht schlecht. Doch nach dem ersten Schrecken regt sich Widerstand bei dem Bestohlenen.

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08-1125-cybercrime-002Unter dem Titel „Virtuelle Welten - Reales Geld“ hat die ENISA im November 2008 einen umfangreichen Untersuchungsbericht zum Thema Kriminalität in virtuellen Welten  veröffentlicht. Die ENISA (European Network and Information Security Agency) mit Sitz in Kreta/Griechenland ist eine 2004 gegründete EU-Unterorganisation mit der Aufgabe, die Brüsseler Behörde und die nationalen Regierungen in Fragen der IT-Sicherheit zu beraten. Nach dem jetzt vorliegenden Bericht ist der Betrug und Diebstahl innerhalb von Online-Spielen und in virtuellen Welten eine wachsende Bedrohung, die immer mehr Avatare reales Geld kostet. Die ENISA nennt deshalb das 2008 „ein Jahr des Onlineweltbetrugs“.

 

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