09-0110_cyberemotionsIm Rahmen des CyberEmotions-Projektes der EU sind 420.000 € an die Jacobs University ausgeschüttet worden, die zur Erforschung emotionaler Reaktionen dienen werden.
 
Im Fokus des CyberEmotions-Konsortiums stehen sowohl der Nachweis als auch die Entstehungsmechanismen kollektiver Emotionen in Internet-Communities und deren Rolle für das emotionale Klima in unserer Gesellschaft. An dem Projekt, das Anfang 2009 mit vierjähriger Laufzeit startet, beteiligen sich Emotionspsychologen, Informatiker, Theoretische Physiker sowie Experten für Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und Komplexe Systeme von neun Forschungseinrichtungen aus sechs EU-Ländern. Projektleiter an der Jacobs University ist Psychologieprofessor Arvid Kappas.
 

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08-1205-vr-wear-001Sie hat Filmgeschichte geschrieben, diese herrlich gefühlvolle Abschiedszene aus Casablanca, dort auf dem kalten und nebligen Flugplatz im Marokko des Jahres 1942, und Rick (sehr cool: Humphrey Bogart), den Mantelkragen hochgeklappt und die Hände tief in den Taschen seines hellbeigen Trenchcoats vergraben, blickte lange und tief in die himmelblauen Augen von Ingrid Bergmann (Elsa), und alle Zuschauer waren kurz vor dem Weinen. Wenig Worte, aber große Emotionen, großes Kino. Ja so war das damals im Zelluloid-Zeitalter, lange bevor es DVD, Video und Computerspiele gab. Heute sind wir nüchterner, und wenn wir mal Kino spielen, so wie zum Beispiel in Second Life, dann sind Emotionen eigentlich kaum angesagt.

Warum zeigen unsere Avatare eigentlich so wenig Gefühle? Laufen dort in ihrer Zweitwelt herum mit versteinerten Gesichtern und geben höchstens mal ein knappes „lol“ von sich oder ein kleines „rofl“ wenn’s hoch kommt.

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