Das schreckliche Massaker von Winnenden hat viele Fragen aufgeworfen, die bisher ohne Antwort blieben. Was motivierte einen Siebzehnjährigen zu einem solchen Exzess von Gewalt? Wieviel Enttäuschung, Frustration und Zurückweisung musste sich in der Psyche eines jungen Menschen ansammeln, um zu solch schrecklichen  Ausbrüchen und Zerstörungen zu führen?

Oder denken wir um zu viele Ecken, wenn wir hier mal wieder auf die Hypothese des Frustrations-Aggressionszusammenhangs verfallen? Sind die Zusammenhänge etwa viel einfacher? Sind es nur die Ballerspiele am Computer, die von "dummen Jungen" für bare Münze und als schlechtes Vorbild für die Problemlösung in der realen Welt genommen werden?

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Computer BildSeit Jahren steht die Computerspielbranche in der öffentlichen Diskussion, mal geht es um Marktmacht, mal um die kulturellen Werte, aber am häufigsten geht es um das Thema Jugendschutz. Der kalifornische Computerspiele-Hersteller Electronic Arts (EA) beherrscht mit seinen Spielen 25% des amerikanischen und europäischen Marktes, sage und schreibe 3 Mrd. Dollar Umsatz erwirtschaftete die Firma im letzten Jahr weltweit mit sogenannten Action- oder Adventure- Spielen, einer Software-Spezies, die gelegentlich auch schon als „Schmutz und Schund“ bezeichnet wurde. Das Fachmagazin ComputerBild diskutierte zu diesem Thema mit Prof. Christian Pfeiffer, der diese Art Spiele am liebsten ganz und gar verbieten würde.

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08-1129-cyberkriminalitt2-001Kinder und Jugendliche zählen sicherlich zu den aktivsten Nutzern der neuen Kommunikationstechniken. Oft versteht der Familiennachwuchs viel mehr von Computern, Internet, Handy und Co. als die Elterngeneration. VWInfo berichtete an anderer Stelle, dass sich schon 2007 über 8 Millionen Kinder und Jugendliche in virtuellen Welten tummelten, und Schätzungen der ENISA gehen dahin, daß diese Zahl bis 2011 auf wahrscheinlich mehr als 20 Millionen anwachsen wird. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach dem Kinderschutz im Internet mit neuer Dringlichkeit. Gaffer Strom unterhielt sich zu diesem Thema mit Vertretern der Organisation Kindernothilfe (KNH) in Düsseldorf sowie mit Experten des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in Bonn.

 

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