Machinima Filmklappe"Art theft done in Second Life" von Glasz DeCuir präsentiert ebenfalls einen Kunstraub innerhalb der UWA Gallery. Allerdings ist dieser Kurzfilm in der Machart grundverschieden vom Wochen-Vorgänger "No Tomb for the Arts".

Während "No Tomb" eher als Kabinettstück in Form eines Bühnendramas inszeniert wurde, und sich dabei an Klassiker wie "Der grosse Postraub" oder "Mission Impossible" anlehnt und diese parodistisch zitiert, ähnelt "Art Theft" mehr einem modernen "Ocean Twelve" oder "Stirb Langsam" Szenario, in welchem einige anonyme Dunkelmänner (respektive Dunkelfrauen) einen mit viel krimineller Energie und Rücksichtslosigkeit geplanten Coup durchziehen, der eher beängstigt als amüsiert. Gipfel der Infamie: die brutalen Gängster klemmen sich sogar das Preisgeld!
Sehenswert ist die DeCuir-Variante allemal, denn der Einsatz von Hubschraubern, Transportcontainern und dem anschliessenden Interview mit einer fassungslosen Museumsangestellten bietet eine Menge Action Colorit.

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Machinima FilmklappeDie neue Produktion von "Altmeister" Krrish Spyker - sofern man in diesem jungen Genre bereits von Altmeistern sprechen kann - gehört zu den ganz grossen Top Movies dieses Jahres.

Wieder einmal fesselt uns der indische Regisseur mit seinen Bildverfremdungen, nähert sich einem Thema, über welches man gern nur hinter vorgehaltener Hand spekuliert. Zwar bescheinigt er sich selbst in seinen Directors Notes, er habe keine Storyline gehabt, sondern erzähle nur fragmentarisch aus dem Leben einer Strassenhure, dennoch finden wir einen sehr deutlichen roten Faden, der uns von Anfang an in den Film hineinsaugt.

Angereichert mit Elementen aus seiner Heimat "Bollywood", einer Filmsprache, die wohl nur Inder verstehen, versöhnt er uns mit dem Dilemma der Weiblichkeit.

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Machinima FilmklappeWie jeden Samstag könnt Ihr hier nun wieder einen ausgewählten Kurzfilm aus virtuellen Welten anschauen und bewerten - den Machinima of the Week.

Celestial erzählt uns in diesem beeindruckenden Machinima über die Liebe eines russischen Fürsten zu einer begnadeten Sängerin - eine Geschichte, die sich tatsächlich so ereignet hat.

Es handelt sich hier um "Die Perle" Praskovya und Herzog Nikolai, ein zu dieser Zeit überaus "romantisches" Paar. Das Machinima zeigt vor allem realistische Gesangs- und Hofszenen, prachtvolles Ambiente und prächtig kostümierte Darsteller, die es vermögen, uns in ihre Zeit zu versetzen.

Einige Szenen wurden auf der Roleplay Sim "Romanov Court" gedreht, einem sehr ungewöhnlichen und speziellen RP Projekt in Second Life.


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Machinima Filmklappe Das Machinima der Woche präsentiert heute einen Wettbewerbsbeitrag zum Hosoi Ichiba Machinima Festival. Yani’s "Four Dreams of Hosoi Ichiba" glänzt durch opulente Bilder, ruhige Kameraführung und eine trickreich erzählte Geschichte.

Als Rahmenhandlung dient eine Kinovorführung: hier wurden besonders die zuschauenden Avatare detailverliebt in Szene gesetzt; da streitet sich ein Ehepaar, die Freundin klaut dem Freund das Popcorn und ein anderes Paar schaut sich verliebt an. Diese Details verleihen dem Film einen verschmitzten realistischen Touch. Die Kamera taucht alsbald in den Film auf der Leinwand ein und entführt uns in ein historisches Japan, welches uns durch die Augen eines Europäers, eines Reisenden vorgestellt wird. Auch hier wurden die Interaktionen liebevoll in Szene gesetzt, auf den Punkt genau nachvertont und gelungen vor allem durch die Auswahl wirklich sehenswerter Landschaften. Alles in Allem ein gelungener und kurzweiliger Film von Yani.

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Machinima FilmklappeDiese Woche gibt es ein kleines Juwel in der Serie der Machinima of the Week zu sehen.

Dieser Kurzfilm baut eine Spannung auf, die gekonnt mit Matrix- und Eastern Zitaten arbeitet und schafft es durch einen überraschenden Twist, die Beschränkungen von Second Life nicht nur auszutricksen, sondern zum Feature zu machen.

Eine elegante Produktion, die man mit einem Augenzwinkern anschaut, kennt man die virtuelle Welt - man kann einfach nur Sympathie für die Macher empfinden, die Mojo Dojo 2007 produzierten.

Der Künstler Bebop Vox schreibt selbst über das Machinima aus Second Life sinngemäß:
"Eine Menge an Blut, Schweiß und Tränen sind in dieses Video geflossen, um es zu dem zu machen, was man hier sehen kann."

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Machinima Filmklappe
Das Machinima of the week dieser Woche ist der hohen Suizidrate in Amerika gewidmet. 32.000 Amerikaner nehmen sich jährlich das Leben. Gedreht wurde der Kurzfilm der Woche in Halo 3.

"Why God, Why?" zeigt einen düsteren Ansatz mit Bildern, die kaum zu den erzählenden Einblendungen zu passen scheinen. Trotzdem hat dieses Machinima eine seltsame Wirkung auf den Betrachter - welcher zum größten Teil durch die Musik erreicht wird.

Handwerklich gehört dieser Kurzfilm sicher nicht zu den Highlights des Genres, inhaltlich jedoch kann man sich der Bitterkeit der Aussage kaum entziehen. Wir zeigen euch das Machinima als Beispiel für eine sehr intime und persönliche Variante der Machinima-Erzählweise, als Versuch, diese Kunstform als Plattform für persönliche Fragen zu nutzen.


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Machinima FilmklappeWenn eine Frau altert, sie anstatt Miss Mrs. genannt wird, beschleichen sie Gedanken über Vergangenheit, den Sinn des Lebens und den letzten Wünschen eines Lebens.

Das heutige Machinima of the Week stammt von Chantal Harvey, die VWI für euch auch für eines der nächsten Interviews der Woche gewinnen konnte. 5 Fragen an... erscheint immer Sonntags, ebenso wöchentlich wie das Machinima of the week. Votet für euren Machinima-Favourite.

A Woman´s Trial schaut mit melancholischem Blick aus den Augen einer älteren Frau auf die Geschichte eines Lebens - so gar nicht virtuell. Besonnen kann dieses Machinima genannt werden, das weniger düster dreinschaut, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.


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MaMachinima International FestivalAm 20.  Februar findet zum zweiten Mal das MMIF statt, das MaMachinima International Festival, bei dem Avatare die Stars und virtuelle Welten die Filmkulisse sind.

Das MMIF bietet der noch relativ neuen Film-Kunstform Machinima eine würdige Plattform. Über 50 Kurzfilme werden in einem siebenstündigen Film-Marathon präsentiert. Machinima-Künstler aus aller Welt werden im virtuellen MMIF Theater auf den MMIF Sims in Second Life anwesend sein. Das Festival kann man in Second Life sowie über Livestream und ganz real in Amsterdam im PLANETART Medialab Artspace verfolgen.

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Machinima Filmklappe Diesmal könnt Ihr hier ein Machinima aus der Age of Conan Welt sehen. Eingebettet in die opulenten Landscapes des derzeit grafisch wohl schönsten MMORPGs erzählen die Macher die Geschichte eines Befreiungskrieges.

Die dramaturgischen Elemente sind einfach, aber sehr klug und stilsicher eingesetzt, die Möglichkeiten der Game Engine wurden voll ausgeschöpft. Geniesst die schönen Avatare, herausragende Kampfanimationen und einen dichten Soundtrack.

Wie jeden Samstag könnt Ihr dieses Machinima bewerten - votet direkt im Beitrag von 1 (mies) bis 5 (oberhammer), und dieser Kurzfilm wird vielleicht Ende des Jahres zum Machinima of the Year 2010. Deine Stimme zählt.


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Machinima Filmklappe Der Virtual World Info Machinima der Woche kann heute wieder bewertet werden - am Ende des Jahres wird auch dieser vielleicht eine Rolle spielen. Ihr habt es in der Hand...

In My Friends Are Robots entstehen surrealistisch geprägt kafkaeske Sequenzen eines Dreamwalkers, der zwischen Welten wandelt und die Welt selbst damit zu wandeln befähigt wird - auch wenn es sich hier um eine zweite Welt handelt, was unweigerlich zur Frage führt: Gibt es nicht ebenso viele zweite Welten wie es Avatare gibt?



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