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"Die Berliner Mauer, in der DDR propagandistisch-euphemistisch auch als „antifaschistischer Schutzwall“ und „befestigte Staatsgrenze“ bezeichnet, war Teil der innerdeutschen Grenze und trennte vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 West-Berlin vom Ostteil der Stadt und dem sie umgebenden Gebiet der DDR.
Sie war eines der bekanntesten Symbole für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands."¹
 

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Vorgeschichte 
1979 erschien das Konzeptalbum The Wall von Pink Floyd, einer wegweisenden Rockgruppe, die neben Tangerine Dream, Santana, Jethro Tull u.a. besonders den Sound der 70er Jahre geprägt hat. Die Stilmittel bestanden v.a. in einem Mischen elektronisch erzeugter Klänge zu einer psychedelischen Soundtextur. Hier setzte auch die Stimme der Kritiker von The Wall an, denn die Entwicklung des spezifischen Pink Floyd Sounds zeigte keine Weiterentwicklung, vielmehr muss man wohl die inhaltliche Entwicklung zu einem Konzept der Darstellung innerpsychischer Zustände als Entwicklungsschritt betrachten.

Es geht um einen identitätssuchenden Jugendlichen, der um sich herum einen emotionalen Wall (of Sound) errichtet hat, genervt und pathologisiert durch mütterliche Überfürsorge, Abwesenheit väterlicher Zuwendung und grausame Schulerlebnisse. Statt die letzte Konsequenz der inneren Emigration, den Suizid zu ziehen, wird der Protagonist zu einem gesellschaftlichen Mitläufer mit faschistischen Zügen. Er schafft es nicht, alle Emotionen zu unterdrücken und klagt sich selbst vor einem imaginären Gericht an. Das Urteil besteht in einem Zerstören der Mauer, die er als Schutz um sich herum errichtet hat.
Dieser Inhalt wurde 1980/81 zunächst in gigantischen Bühnenshows in den USA/Großbritannien und Westdeutschland dargestellt. 1982 entstand ein Film, in dem reale und Zeichentrickpassagen vermischt sind.
Eine Reanimation erfolgte nach dem Fall der Berliner Mauer 1989. Im Juli 1990 wurde The Wall symbolträchtig auf dem Potsdamer Platz mit bekannten Stars aus der Rock- und Popszene neu inszeniert.


 

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08-06-27pink_floyd_the_wall_2_00 Heute wird wiederum Musikgeschichte in Second Life geschrieben werden! Pink Floyds legendäre Show, The Wall, wird in einer neuen Fassung zum zweiten Mal in Second Life aufgeführt.
Bereits im April diesen Jahres hatte der erste Teil für Furore gesorgt und nicht weniger als 1.260 Besucher waren zu den 14 Veranstaltungen begeisterte Gäste. Mit Liebe zum Detail und der Anpassung an die virtuelle 3D-Welt wurde eine Show präsentiert, die seinesgleichen derzeit nicht findet. 
Initiatoren sind CARP, das Cybernetic Art Research Project, die zugunsten der Amerikanischen Krebshilfe wirken.
Die psychedelische Band der 60er, Pink Floyd, sollte man kennen, interessiert man sich für sphärische Klänge, die mit rockigen Elementen das Fliegen im Geiste und der Zeit ermöglichen, und dabei stets zeitkritisch blieben.
The Wall, als eines der bekanntesten Projekte der Band um Roger Waters, wurde 1990, neun Monate nach dem Fall der Mauer, auf dem Berliner Potsdamer Platz uraufgeführt. Live dabei waren 250.000 Menschen! An den Bildschirmen noch einmal eine halbe Billion zusätzlich - und sie alle schwärmen noch heute, zu Recht.
  

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