Virtuelle Finanzwelt als first mover des realen Finanzcrash25. Februar, das ist Aschermittwoch. An der Universität Wien läuft eine mehrtägige Konferenz zu Themen der Wirtschaftsinformatik.

VWI hat vorab schon einmal ein wenig im Programm der Konferenz gestöbert und einen hoch interessanten Vortrag entdeckt, der von dem österreichischen Ingenieurbüro BEKO stammt und einen realistischen Erfahrungsbericht über die inzwischen mehr als zweijährigen Aktivitäten der Firma in Second Life darstellt.


Thema des Vortrags war die Grundsatz-Frage: Virtuelle Welten-Top oder Flop? Offenbar hat die Firma innerhalb SL schon beides kennen gelernt, und der Tenor des Erfahrungsberichts (der uns auszugsweise vorlag) ist dann auch so, dass man versucht ist zu glauben, dass Termin und Datum des Vortrags nicht ganz zufällig gewählt wurden.

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SL WirtschaftsgraphIm Gegensatz zum echten Leben wächst in Second Life die Wirtschaft stetig weiter. Weder die schlechte Konjunktur in den USA noch die schlechte Presse konnten den Boom bisher stoppen.

Zu viele Benutzer haben den Zukunftswert der virtuellen Welt Second Life erkannt. Es lässt sich genug Geld mit Kleidung, Schuhen, Skins oder auch Landvermietungen machen.

Spitzenproduzenten verdienen bis zu 2000 US$ monatlich an ihren verkauften Produkten. Die Anzahl der Residents im Game hat seit Januar die 16.6 Millionen Grenze durchbrochen, wobei die Zahl der Premium User erneut rückfällig geworden ist.

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08-0911-eveonline004 Die Finanzkrise greift weiterhin um sich. Das Online Spiel Eve-Online und sein Entwickler CCP Games sind dort seit Anbeginn stationiert und haben ungefähr genauso viele User, wie Island Einwohner hat - 300.000.
 
Mit rund 300 Mitarbeitern, die in einer umgebauten Fischfabrik in Reykjavík residieren, gilt CCP Games als eines der Vorzeigeunternehmen Islands.
 
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen denken die Köpfe des Weltraumgames Eve-Online nun jedoch über einen Umzug nach. Vor allem, weil es nach diversen Anordnungen der Regierung, die aufgrund des kürzlich drohenden Staatsbankrotts eingeführt wurden, ungleich schwerer wird, auf ausländisches Investorenkapital zu zu greifen.
 

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